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    <title>Journalismus on gast.land</title>
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    <description>Recent content in Journalismus on gast.land</description>
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      <title>gast.land</title>
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    <copyright>Titus Gast 2004-2026</copyright>
    <lastBuildDate>Wed, 15 May 2024 20:39:51 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Google macht ernst mit KI-Suche und irgendwo hab ich das alles schon mal gesehen</title>
      <link>https://gast.land/2024/05/google-sge-ki-ai-walled-garden/</link>
      <pubDate>Wed, 15 May 2024 20:39:51 +0200</pubDate>
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      <description>Google will jetzt keine Links mehr liefern, sondern direkt Antworten geben - KI macht&amp;#39;s möglich. Die Änderung hat das Zeug zu was Großem und erinnert mich an meinen ersten Google-Moment.</description>
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      <title>Ein Jahr Homeoffice – das habe ich gelernt</title>
      <link>https://gast.land/2021/01/homeoffice-corona-learnings/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2021 06:06:36 +0100</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2021/01/homeoffice-corona-learnings/</guid>
      <description>Seit etwa einem Jahr arbeite ich „dank“ Corona überwiegend im Homeoffice. Dadurch weiß ich jetzt einiges darüber, was man im Homeoffice besser nicht machen sollte. Die wichtigsten Punkte hab ich hier mal notiert.</description>
    </item>
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      <title>6 Dinge, die ich über Onlinejournalismus gelernt habe</title>
      <link>https://gast.land/2018/11/14/online-journalismus-was-ich-gelernt-habe-1/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/11/14/online-journalismus-was-ich-gelernt-habe-1/</guid>
      <description>Was genau macht eigentlich vernünftigen Onlinejournalismus aus? Wie unterscheidet er sich von anderen Formen des Journalismus? Letzendlich sind es einige wenige Punkte – im Folgenden versuche ich, die wichtigsten mal aufzuschreiben (Fortsetzung folgt).</description>
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      <title>Huch, meine Mediennutzung verändert sich – weg von sozialen Medien</title>
      <link>https://gast.land/2018/12/08/mediennutzung-timeline-oldschool-facebook/</link>
      <pubDate>Sat, 08 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/12/08/mediennutzung-timeline-oldschool-facebook/</guid>
      <description>Über Jahre haben soziale Netzwerke meine persönliche Timeline bestimmt. Ich merke: Das ändert sich gerade. Facebook macht den Job als Informationslieferant immer schlechter und die perfekte Alternative ist nicht in Sicht.</description>
    </item>
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      <title>Facebook ist kaputt – und das ist wahrscheinlich ganz gut so</title>
      <link>https://gast.land/2018/01/21/facebook-kaputt-newsfeed-medien/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Jan 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/01/21/facebook-kaputt-newsfeed-medien/</guid>
      <description>Vor ein paar Tagen hab ich mich noch über meine Herzen-Strategie gefreut. Nun weiß ich: Die funktioniert deshalb so gut, weil Facebook schon lange umgebaut hat.</description>
    </item>
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      <title>5 Fragen, die in der Debatte um öffentlich-rechtlichen Rundfunk gerne vergessen werden.</title>
      <link>https://gast.land/2018/01/07/fragen-debatte-oeffentlich-rechtlich-rundfunkstaatsvertrag-billag/</link>
      <pubDate>Sun, 07 Jan 2018 11:58:51 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/01/07/fragen-debatte-oeffentlich-rechtlich-rundfunkstaatsvertrag-billag/</guid>
      <description>Es wird mal wieder diskutiert, was Rundfunkanstalten im Internet so dürfen sollen und in der Schweiz wird demnächst einfach so über deren komplette Abschaffung abgestimmt. Ein paar grundsätzliche Fragen würden der Diskussion gut tun.</description>
    </item>
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      <title>Herzen statt Hass: Wie ich mein Facebook wieder in den Griff bekommen habe.</title>
      <link>https://gast.land/2017/12/29/soziale-netzwerke-herzen-statt-hass/</link>
      <pubDate>Fri, 29 Dec 2017 11:31:51 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/12/29/soziale-netzwerke-herzen-statt-hass/</guid>
      <description>Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Pegida meinen Facebook-Feed kaputt gemacht habe. Inzwischen ignoriere ich den Hass einfach – mit Erfolg.</description>
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      <title>Keine Angst vor Robotern! Sie wollen uns nur helfen</title>
      <link>https://gast.land/2017/05/01/automatischer-journalismus-roboter-journalismus-algorithmen/</link>
      <pubDate>Mon, 01 May 2017 10:06:36 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/05/01/automatischer-journalismus-roboter-journalismus-algorithmen/</guid>
      <description>Eines der derzeit größten und spannendsten Aufgabenfelder für Journalisten besteht darin, Routineaufgaben zu automatisieren. Dabei sollten wir besser von automatisiertem Journalismus statt Roboterjournalismus sprechen.</description>
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      <title>Wie der Kampf gegen Hasskommentare zum Problem für die Pressefreiheit werden kann</title>
      <link>https://gast.land/2017/03/hate-speech-pressefreiheit-meinungsfreiheit/</link>
      <pubDate>Wed, 29 Mar 2017 06:42:36 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/03/hate-speech-pressefreiheit-meinungsfreiheit/</guid>
      <description>In der Theorie klingt es schön einfach: Damit wir den Hass rausbekommen aus sozialen Netzwerken, verdonnern wir einfach die Betreiber, den Schmutz zu löschen. Dass das auch nach hinten losgehen kann, merken wir erst hinterher.</description>
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      <title>Tayloristische Arbeitsteilung und Onlinejournalismus – das geht nicht!</title>
      <link>https://gast.land/2016/02/tayloristische-arbeitsteilung-vs-onlinejournalismus/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Feb 2016 20:51:20 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2016/02/tayloristische-arbeitsteilung-vs-onlinejournalismus/</guid>
      <description>Journalismus ist Handwerk, heißt es immer. Tatsächlich ist das meiste, was heute entsteht, aber industrielle Inhalteproduktion. Ich halte das im Onlinejournalismus für ein großes Problem. Tayloristische Arbeitsteilung wie in der Autoindustrie funktioniert da nicht.</description>
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      <title>Warum SEO im Journalismus so wichtig ist</title>
      <link>https://gast.land/2016/01/warum-seo-im-journalismus-so-wichtig-ist/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Jan 2016 19:48:30 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2016/01/warum-seo-im-journalismus-so-wichtig-ist/</guid>
      <description>Onlinejournalismus und Suchmaschinenoptimierung – das ist meistens keine große Freundschaft. Dabei ist die Angst vor der Maschine völlig irrational bis ignorant.</description>
    </item>
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      <title>Meine Mitbringsel vom #ijf14 – oder: “Papierjournalismus” ist ein wunderbares Wort</title>
      <link>https://gast.land/2014/05/festival-del-giornalismo-perugia-papierjournalismus/</link>
      <pubDate>Sat, 03 May 2014 20:31:51 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2014/05/festival-del-giornalismo-perugia-papierjournalismus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;„Printjournalismus“ heißt in Italien „Papierjournalismus“ (&lt;em&gt;giornalismo di carta&lt;/em&gt;). Das habe ich in den letzten Tagen gelernt. Und ebenso habe ich gelernt: Dieser kleine, aber feine Bedeutungsunterschied eröffnet eine völlig neue Perspektive auf unseren Beruf. Eine, die einen wirklich weiterbringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo ich das gelernt habe? In Perugia. Nicht gerade einer der Metropolen Europas, auch nicht des Journalismus, möglicherweise aber durchaus der Innovation in selbigem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich unglaublich: Man kann jahrelang Journalismus betreiben und dabei nichts von diesem wunderbaren &lt;a title=&#34;Festival Internazionale del Giornalismo&#34; href=&#34;http://www.festivaldelgiornalismo.com/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Festival Internazionale del Giornalismo / International Journalism Festival in Perugia (Italien)&lt;/a&gt; mitbekommen. Ich hatte das Glück, reichlich spät durch einen Tipp meines früheren und nach wie vor sehr geschätzten &lt;a title=&#34;Wolfgang Blau bei Twitter&#34; href=&#34;https://twitter.com/wblau&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Kollegen Wolfgang Blau&lt;/a&gt; darauf aufmerksam zu werden. Dieses Jahr konnte ich diese Reise endlich verwirklichen. Das hat sich gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Denn anders als andere &lt;a title=&#34;Medientage München&#34; href=&#34;http://www.medientage.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Medientagungen&lt;/a&gt;, die ich erlebt habe, ist hier nicht alles rückwärtsgewandt und in der Bewahrung des Vergangenen verhaftet. Nein, hier schauen Journalisten nach vorne. Optimistisch. Pragmatisch. Wow.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Marken, Journalisten, Sponsoring und eine ganz unselige Diskussion</title>
      <link>https://gast.land/2013/08/marken-journalisten-sponsoring-und-eine-ganz-unselige-diskussion/</link>
      <pubDate>Thu, 22 Aug 2013 07:52:06 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2013/08/marken-journalisten-sponsoring-und-eine-ganz-unselige-diskussion/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Oh. Wow. Da hat Martin Giesler ja mächtig was losgetreten. Da guckt man mal zwei Tage nicht in seine Twitter-Timeline (ja, das mag sträflich sein, aber ich stehe dazu) und erfährt dann über den halbwegs altmodischen Weg Newsletter – in diesem Falle von &lt;del&gt;Spotify&lt;/del&gt; Storify – von einer echten Popcorn-Diskussion. Was ist passiert?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Was Online-Journalisten nicht erst morgen können sollten</title>
      <link>https://gast.land/2013/03/was-online-journalisten-nicht-erst-morgen-konnen-sollten/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2013 07:58:01 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2013/03/was-online-journalisten-nicht-erst-morgen-konnen-sollten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Diskussionen im Netz über Onlinejournalismus sind für gewöhnlich bestes Popcorn-Kino. Da haut einer ein paar Thesen raus, und schwuppdiwupp sind sie wieder da, die Typen, die früher alles besser fanden und den Untergang des Abendlandes fürchten – nur weil jemand sagt: Leute, das mit dem Journalismus funktioniert anders als früher und darauf müssen wir Journalisten uns verdammtnochmal einstellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Respekt!</title>
      <link>https://gast.land/2011/10/respekt-steve-jobs/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 19:36:49 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/10/respekt-steve-jobs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eigentlich wollte ich an dieser Stelle was über &lt;del&gt;den Niedergang Apples&lt;/del&gt; die Normalisierung Apples schreiben. Denn ich habe mich vorletzte Nacht mit den neuesten Produkten dieses Unternehmens beschäftigt und fand sehr bemerkenswert, was ich sah und vor allem nicht sah. Doch dann kam alles anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich zum iPhone 4S und dessen Vorstellung zu sagen habe, &lt;a href=&#34;http://www.swr3.de/info/handyman/Viel-Laerm-um/-/id=397586/did=1224138/ncm1xz/index.html&#34; title=&#34;Viel Lärm um ein bisschen... iPhone&#34;&gt;habe ich an anderer Stelle bereits aufgeschrieben&lt;/a&gt;. Ich habe lange überlegt, ob es mir im Nachhinein angesichts des Todes von Steve Jobs vielleicht ein bisschen leid tun müsste, dass ich mich nur Stunden zuvor noch hämisch über die mangelnde Innovationskraft von Apple hergemacht habe. Vermutlich war meine These, dass man in Cupertino in den letzten Monaten sehr mit sich selbst beschäftigt war, näher an der Wahrheit als ich ahnte. Doch das ist nun alles irgendwie relativ.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bitte hier kopieren!</title>
      <link>https://gast.land/2011/02/bitte-hier-kopieren/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Feb 2011 11:36:36 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/02/bitte-hier-kopieren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ist die Aufregung über die Doktorarbeit eines Ministers wirklich nur die Aufregung über ein paar fehlende Fußnoten? Und: Ist das diese Aufregung überhaupt wert? Ich bin ein bisschen erschrocken in den letzten Tagen. Erschrocken über Kommentare und Reaktionen. Und darüber, wie unterentwickelt ganz offensichtlich das Bewusstsein für das Urheberrecht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Kommentare zum Fall Guttenberg (wenn es denn einen Fall gibt), lauten sinngemäß wahlweise „Regt euch nicht so auf, jeder hat doch schon mal was abgeschrieben” oder „So eine Aufregung wegen ein paar Fußnoten, haben wir denn keine wichtigeren Probleme?” Volkes Stimme (sehr schön zu beobachten in den Facebook-Kommentaren &lt;a href=&#34;https://www.facebook.com/SWR3.de/posts/202751483071425&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.facebook.com/tagesschau/posts/142864545775725&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;). Selbst Leute, die sich von Berufs wegen häufig mit Meinungsumfragen und Stimmungen befassen, &lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/2011/02/19/guttenberg-kann-uber-wasser-gehen/&#34;&gt;wundern sich ein bisschen (so wie Jörg Schönenborn im tagesschau-Blog)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Journalismus eigentlich wert?</title>
      <link>https://gast.land/2010/04/was-ist-journalismus-wert/</link>
      <pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:47:17 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/04/was-ist-journalismus-wert/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auch wenn es vordergründig um die eher nicht so interessante Debatte rund um ein „Leistungsschutzrecht“ für Verlage geht: Was &lt;a href=&#34;http://www.freitag.de/politik/1016-wie-der-blauflossenthunfisch&#34;&gt;Eva-Maria Schnurr da vor zwei Tagen beim &lt;em&gt;Freitag&lt;/em&gt; geschrieben hat&lt;/a&gt;, ist bemerkenswert. Gerade wegen der Unaufgeregtheit des Textes haut sie den Verlagen – und auch den in ihnen arbeitenden Journalisten – so einiges um die Ohren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Privatsphäre? Gedanken zu einer hysterischen Diskussion</title>
      <link>https://gast.land/2010/04/was-ist-privatsphare-gedanken-zu-einer-hysterischen-diskussion/</link>
      <pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:57:39 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/04/was-ist-privatsphare-gedanken-zu-einer-hysterischen-diskussion/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Erst war es Google Street View. Dann Google Buzz. Zuletzt Facebooks neue Datenschutzbestimmungen. Wenn man sich die Reaktionen auf diese Dienste anschaut, könnte man meinen, wir alle wären diesen bösen Internetvampiren da draußen hilflos ausgeliefert, die nichts anderes wollen, als alle verfügbaren Informationen aus uns raussaugen und verkaufen. Ich fühle mich meistens unwohl in solchen Diskussionen – denn ich lerne dabei jedes Mal ein Internet kennen, das ich gar nicht kenne. Das Internet der bösen Datenkraken. Das Internet der dümmsten anzunehmenden User. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Es ist nur das Internet der Hilflosen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>iSlaves und iHypes</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/islaves-und-ihypes/</link>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 20:33:33 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/islaves-und-ihypes/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ja, ich bin Mac-User. Seit mehr als 10 Jahren, immer noch gerne und aus Überzeugung. Aber es wird zunehmend schwerer, das öffentlich zu sagen. Manchmal ist es mir ein bisschen peinlich. Das liegt am Verhalten mancher Mitfans, und vor allem an dem, was wir Journalisten daraus machen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>App-Debatte: Viel Lärm um Nullkommairgendwas</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/app-debatte-viel-larm-um-nullkommairgendwas/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Jan 2010 00:49:15 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/app-debatte-viel-larm-um-nullkommairgendwas/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heissa, was für ein Weihnachtsgeschenk! So eine schöne Medien-Debatte zum Jahresende bzw. -anfang gab’s doch lange nicht mehr: Nach den endlich überwundenen Auseinandersetzungen um den &lt;a href=&#34;http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkstaatsvertrag&#34; title=&#34;Rundfunkstaatsvertrag bei Wikipedia&#34;&gt;neuen Rundfunkstaatsvertrag&lt;/a&gt; wird jetzt die nächste kapitale medienpolitische Sau durchs analoge Dorf getrieben: Darf die ARD iPhone-Apps für Nachrichten anbieten? Schließlich &lt;a href=&#34;http://www.welt.de/webwelt/article5680796/ARD-beharrt-auf-kostenlosem-iPhone-Dienst.html&#34; title=&#34;Artikel zum App-Streit bei Welt Online&#34;&gt;könnten sich Verlage dadurch in ihrer Existenz bedroht fühlen&lt;/a&gt;. Ich habe mal ein paar Zahlen zum Thema zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worum geht’s in der Debatte? Kurz zusammengefasst: tagesschau.de hat eine kostenlose App angekündigt. Der Springer-Verlag verlangt für seine Bild.de- und Welt-Online-Apps jeweils Geld und will künftig iPhone-Besitzer auch für einzelne Inhalte extra zahlen lassen. Sprich: Springer probiert Bezahlinhalte auf dem iPhone (und iPod touch, das muss man immer wieder dazu sagen) aus. Deswegen &lt;a href=&#34;http://www.welt.de/webwelt/article5680796/ARD-beharrt-auf-kostenlosem-iPhone-Dienst.html&#34; title=&#34;Artikel zum App-Streit bei Welt Online&#34;&gt;verzerrt die ARD mit ihrer Gratis-App den Markt, sagt Springer&lt;/a&gt;. Tut sie nicht, und es entstehen dem Gebührenzahler damit auch keine nennenswerten Kosten, erklärt z.B. ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke im tagesschau-Blog (&lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/?p=7449&#34; title=&#34;Stellungnahme von Dr. Kai Gniffke zum App-Streit&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/?p=7439&#34; title=&#34;Erstes Posting zum App-Streit im tagesschau-Blog&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;). Wie diese Debatte geführt wird und worum es möglicherweise wirklich geht, hat &lt;a href=&#34;http://www.dwdl.de/story/24095/schnellwahltaste_1_die_debatte_um_gratisapps/&#34; title=&#34;Kommentar zur App-Debatte bei DWDL.de&#34;&gt;Thomas Lückerath im Medienmagazin DWDL sehr schön beschrieben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Preismodelle zum Abschrecken</title>
      <link>https://gast.land/2009/10/preismodelle-zum-abschrecken/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 10:48:15 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2009/10/preismodelle-zum-abschrecken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich mag den &lt;a href=&#34;http://www.duden.de&#34;&gt;Duden&lt;/a&gt;. Gestern hätte er mich beinahe auch gemocht. Denn er hätte Geld mit mir verdienen können. Genau genommen war es der Dudenverlag. Und ich hätte Wissen gewonnen. Eine klassische Win-Win-Situation. Doch dazu kam es nicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Braucht das Internet überhaupt Journalismus?</title>
      <link>https://gast.land/2009/08/braucht-das-internet-uberhaupt-journalismus/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:49:54 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2009/08/braucht-das-internet-uberhaupt-journalismus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit Jahren verfolge ich gerne so unselige Diskussionen wie die, ob Blogs die Zukunft des Journalismus sind, ob die Zeitung eine Zukunft hat oder ob Twitter der neue Journalismus ist, mit Amüsement und Unbehagen. Seit Jahren wundere ich mich darüber, wie eindimensional dabei immer gedacht und argumentiert wird: Hier die Journalisten, da die Blogger. Hier die Zeitungen, dort das Internet. Hier Bezahlinhalte, dort alles kostenlos.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Huch-Medien</title>
      <link>https://gast.land/2008/09/huch-medien/</link>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2008 05:07:55 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2008/09/huch-medien/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Selten liest man so schlaue Sätze wie diese hier:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;“Der Neoboulevard lebt davon, dass Menschen sich anders geben als sie eigentlich sind. Er lebt von der Pseudoinszenierung, von gefärbten Haaren, tiefen Dekolletes, von allem, wo Menschen “Huch” sagen können. Spiegel Online ist “Huch”-Medium par excellence.”&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a href=&#34;http://www.falk-lueke.de/index.php/2008/08/27/twittri-heil/trackback/&#34;&gt;Falk Lüke&lt;/a&gt; über die Berichterstattung über twitternde Politiker wie Hubertus Heil von der SPD.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Huch-Medien. Ich würde mir wünschen, dass der Begriff Schule macht. Zumindest ein bisschen. Vielleicht fragt sich dann auch mal jemand: Huch, läuft da nicht was schief, hier in diesem Netz?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fernsehen im Netz</title>
      <link>https://gast.land/2007/12/fernsehen-im-netz/</link>
      <pubDate>Sun, 09 Dec 2007 11:51:20 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2007/12/fernsehen-im-netz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein paar interessante &lt;a href=&#34;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/299/&#34;&gt;Gedanken&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/295/&#34;&gt;Erfahrungsberichte&lt;/a&gt; zu Web-TV sind gerade bei “Fliegendes Auge” zu lesen. Und die Einladung zur &lt;a href=&#34;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/318/&#34;&gt;Diskussion “Was unterscheidet Web-TV von Fernsehen”&lt;/a&gt;. Die Frage sollten vielleicht besser Fernsehleute beantworten. Ich kann nur als Nutzer und Produzent kleinerer Web-Videos sagen, was ich sehen will und was eher nicht so sehr. Wahrscheinlich liegt die Wurzel allen Übels schon in den verwendeten Vokabeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn: Web-TV ist einfach ein großes Wort. Das klingt, als wollte man einen Fernsehsender im Netz aufziehen, der das herkömmliche Fernsehen womöglich ersetzt. Das ist in den meisten Fällen wahrscheinlich einfach Größenwahn. Abgesehen davon schränkt der Begriff inhaltlich ein, suggeriert er doch, dass es hier darum ginge, einfach Fernsehen zu machen – mit all seinen Stilvorbildern, Erzählformen, Stärken und Schwächen. Weil aber die Nutzergewohnheiten im Web anders sind (Web-TV ist ja nicht IPTV), muss es auch Unterschiede geben. Das ist bei anderen Medien auch so: Als Radio und Fernsehen entstanden, wurde ja auch nicht einfach aus der Zeitung vorgelesen, sondern es haben sich sehr schnell ganz eigene Darstellungsformen entwickelt. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man sich halt nur an dem orientieren kann, was man kennt – und das ist herkömmliches TV. Also setzt sich da auch schon mal jemand hin und liest Nachrichten vor wie die Tagesschau – nur so schlecht, dass sich jeder offene Kanal auf die Schenkel klopft. Man muss sich – egal bei welchem Medium – schon überlegen: Wo liegen unsere Kompetenzen? Was können wir gut, wo sind unsere Leute stark? Ganz ehrlich: Bei den wenigsten Zeitungen und reinen Online-Redaktionen dürften z.B. die eigenen Leute begnadete Sprecher und Moderatoren sein. Also muss man seine Videos so machen, dass solche Mängel nicht offensichtlich werden oder sich ggf. Profis ins Haus holen. Das andere sind natürlich die Bilder: Nicht jedes Ereignis liefert die Bilder, die die Nutzer in Scharen ein Video anklicken lassen, und nicht jeder Reporter ist ein begnadeter Kameramann. Ich weiß zum Beispiel nicht, ob man den Video-Bereich in Zeitungsredaktionen zwangsläufig komplett bei Online-Redaktionen ansiedeln sollte oder ob da nicht der eine oder andere Fotograf ganz sinnvoll zuarbeiten könnte.&lt;/p&gt;</description>
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