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    <title>Italien on gast.land</title>
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    <description>Recent content in Italien on gast.land</description>
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      <title>gast.land</title>
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    <copyright>Titus Gast 2004-2026</copyright>
    <lastBuildDate>Mon, 10 Apr 2017 22:14:12 +0100</lastBuildDate>
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      <title>5 Dinge, die ich beim #ijf17 gelernt habe</title>
      <link>https://gast.land/2017/04/ijf-international-journalism-festival-5-dinge/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Apr 2017 22:14:12 +0100</pubDate>
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      <description>Beim „Festival Internazionale del Giornalismo“ habe ich wieder eine Menge Dinge mitgenommen, die ich hier gerne teile. So sind zum Beispiel Bots recht liebesbedürftig und Webanalyse-Tools oft ungeeignet.</description>
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      <title>Sardinien für Einsteiger</title>
      <link>https://gast.land/2010/07/sardinien-fur-einsteiger/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Jul 2010 20:30:10 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Diesen Artikel habe ich vor mehr als 15 Jahren geschrieben und seitdem nicht aktualisiert. Viele der Links und Tipps funktionieren heute möglicherweise nicht mehr. Bitte überprüf die Angaben, bevor du damit planst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren wurde ich immer wieder von Bekannten und Freunden nach Tipps für einen Sardinien-Urlaub gefragt. Es hat sich offenbar im Bekanntenkreis herumgesprochen, dass ich unzählige Male dort Urlaub gemacht und auch für meine Magisterarbeit recherchiert habe. Immer wieder habe ich in langen Mails aufgeschrieben, worauf man achten sollte, bevor man das erste Mal nach Sardinien fährt. Damit nicht nur meine Freunde in diesen Genuss kommen und ich nicht alles immer wieder aufschreiben muss, kann ich es auch hier veröffentlichen.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Hässlichkeit mit Aussicht</title>
      <link>https://gast.land/2010/05/vittoriano-haesslichkeit-mit-aussicht/</link>
      <pubDate>Sat, 29 May 2010 07:33:14 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Jeder, der schon mal in Rom war, kennt es – aber keiner will es sehen: Das gigantische Vittorio-Emanuele-Denkmal ist zweifellos eines der hässlichsten und unbeliebtesten Gebäude in der Ewigen Stadt. Zu Unrecht: Denn die Aussicht auf dem weißen Klotz ist grandios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; src=&#34;https://gast.land/files/2010/05/pano_1000.jpg&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Römer mochten dieses Gebäude noch nie besonders: Der gigantische weiße Komplex, der dem Forum Romanum den Rücken zuwendet, das Kapitol überragt und sogar höher als das Kolosseum ist, hat viele Spitznamen. „Schreibmaschine“ nennen es die Römer, aber auch „Hochzeitstorte“ oder „Luxuspissoir“.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Krisenbilder: Eine kleine Geschichte</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/krisenbilder-eine-kleine-geschichte/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2010 23:10:13 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn mich jemand fragen würde, was das für ein Bild da oben im Header zu diesem Blog ist, ich würde antworten: Das ist das Bild zur Krise. Zur Zeitungs- und Medienkrise. Und deshalb möchte ich doch die ganze Geschichte dieses Bildes erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir befinden uns irgendwo an der italienischen Adriaküste, irgendwann in einem Sommer, irgendwann weit nach dem Jahr 2009. Das war das Jahr, in dem alles begann. Die Medienkrise, die in den USA schon die ersten Zeitungen dahingerafft hatte, kam nach Europa. Wie schon zuvor in den USA, gab es nun auch hier immer mehr Blätter, die seit Monaten keine Gewinne mehr machten, weil immer mehr Abonnenten das Blatt abbestellten. Viele Lokalzeitungen erschienen nur noch ein- bis zweimal pro Woche, andere machten ihre Lokalredaktionen dicht, wieder andere fusionierten mit größeren Konkurrenten. In Deutschland wurden die Rundfunkgebühren drastisch erhöht, wobei ARD und ZDF nur noch zwei Drittel ihrer früheren Gebühreneinnahmen zur Verfügung standen, der Rest floss als „Programmförderung“ an private Medienunternehmen. Seitdem hat zwar eine beispiellose Fusionswelle öffentlich-rechtliche und private Medienhäuser erfasst, aber es gibt immerhin noch in jeder Großstadt mindestens eine Zeitung, die oft sogar noch von einigen Hundert Menschen gelesen wird. Restauflagen werden sonntags in der Kirche verteilt.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Die Lagunenfischer von Caorle</title>
      <link>https://gast.land/2008/12/die-lagunenfischer-von-caorle/</link>
      <pubDate>Sat, 06 Dec 2008 23:19:49 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Eigentlich sollte das Internet so was wie ein riesiges Archiv sein. Vielleicht ist diese Vorstellung ein bisschen naiv. Denn manche Dinge verschwinden einfach aus dem Netz. Dumm ist, wenn es sich dabei um eigene Artikel handelt, die einem irgendwie wichtig waren. Zum Beispiel Geschichten, von denen ich einfach denke, dass sie weiterhin erzählt werden sollte. Ich hatte zum Beispiel vor über einem Jahr das Glück, so eine Art widerspenstiges gallisches Dorf auf einer kleinen Insel der Glückseligen in einem Meer aus Massentourismus kennenzulernen. Ich hatte den Menschen dort versprochen, anderen von ihrer Idee für eine andere Art von Tourismus an der oberen Adriaküste zu erzählen. Das Internetportal, wo ich das ursprünglich getan habe, ist inzwischen verschwunden. Deshalb sind hier der Text und die Bilder von damals.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Eine wahre Geschichte aus dem vereinigten Europa</title>
      <link>https://gast.land/2005/09/eine-wahre-geschichte-aus-dem-vereinigten-europa/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Sep 2005 08:04:30 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2005/09/eine-wahre-geschichte-aus-dem-vereinigten-europa/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ja, die gastauftritt-Sommerpause ist etwas lang geraten. Sollte sie eigentlich gar nicht, aber ich hatte ein paar wichtige Dinge an einem schönen Sandstrand etwas weiter südlich von hier zu erledigen… ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dabei ist mir auch etwas passiert, was vielen deutschen Urlaubern (nicht nur in Italien) passiert: Man hört einen Song im Radio, der einem wahnsinnig gut gefällt. Man beschließt: Haben will… Ach was, haben muss! Und dann marschiert man nach der Rückkehr als allererstes virtuell in den Downloadshop seines Vertrauens, um das Stück und vielleicht noch ein paar weitere auf legalem Wege käuflich zu erwerben, denn wofür sind wir denn in diesem vereinigten Europa? Eben. Da ist es ja wohl das Mindeste, dass ich mir irgendwo auf legalem Wege einen italienischen Song runterladen kann. Wir haben mittlerweile immer mehr ähnliche Gesetze, fast die gleichen Straßenschilder, die gleichen Probleme, das gleiche Geld (leider mittlerweile auch die gleichen Preise in den Restaurants), hören bis auf wenige nationale und regionale Künstler sowieso überall die gleiche Musik, also sollte die wenige nicht gleiche Musik ja auch in den (gleichen) legalen Downloadangeboten geben. Äh, jein, ruft da die Musikindustrie dazwischen. Oder, wie es der &lt;em&gt;iTunes Music Store&lt;/em&gt; auf meine verzweifelte Anfrage hin formuliert: “In Übereinstimmung mit den Verträgen zwischen Apple, den Interpreten und den Plattenfirmen steht der iTunes Music Store Einwohnern der folgenden Länder zur Verfügung. Unterstützte Zahlungskarten müssen von Banken in dem Land ausgestellt worden, in dem Sie wohnhaft sind. (…) Kunden außerhalb dieser Länder können iTunes verwenden, um im iTunes Music Store zu stöbern, Hörproben anzuhören und Videos anzusehen.” Im Klartext: Selbst mit meiner überall in Europa gültigen Kreditkarte kann ich meinen italienischen Song nicht kaufen. Ich würde sogar das doppelte dafür bezahlen, aber ich darf nicht. Denn das Ding ist bislang nur in Italien veröffentlicht, also nur in der italienischen Version des iTMS zu haben. Ich darf 30-Sekunden-Schnipsel vorhören, sogar von jedem einzelnen Song auf jedem Album, aber den einen Song, der mein Herz an kalten Wintertagen erwärmen soll, den wollen sie mir nicht geben, obwohl sie ihn haben und in Italien auch anbieten. Aber hier ist eben Deutschland. Irgendjemand will das so – und ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Musiker selbst sind oder dass der Betreiber des Shops sich diesen Blödsinn ausgedacht hat. O.k., denke ich mir, du bist ein mündiger Konsument, kaufste dieses blöde Lied halt woanders. Woanders? Woanders gibt’s entweder gar nicht, oder woanders ist mein Betriebssystem nicht erwünscht oder woanders habe ich auch den falschen Wohnsitz, das falsche Bankkonto usw. Da hör ich schon die ersten rufen: “Du blöder Internetsüchtiger, dann kauf halt eine richtige CD!” Ja, mein verzagtes fernwehgeplagtes Herz schöpft wieder Mut: Eine richtige CD, mit Booklet und allem drum und dran, die fünf Euro mehr ist mir dieses Album wert. Denn vorhören durfte ich ja im Netz, und das Album gefiel mir richtig gut. Also schau ich voller Hoffnung, ob ein großer Versandhändler mein Kaufbedürfnis befriedigen kann. Er kann tatsächlich. Ich müssste eine Woche warten, aber auch das nähme ich in Kauf. “Meins, meins, meins, endlich meins!”, denke ich mir, klicke schon auf den Einkaufswagen, da sehe ich den Preis: 22,99. Nicht Mark. Sondern Euro. Wahrscheinlich, weil es eine besonders tolle “Importware” ist oder so was. Fast 45 Mark für eine CD? Aus Italien? Nein, so viel ist mir mein Traum von Urlaubsstimmung an kalten Herbsttagen nicht wert. Etwas wie “freier Verkehr von Personen, Gütern und Kapital” durchzuckt meine Gedanken. Ich muss hysterisch lachen. Ich darf im richtigen Leben ungestraft 30 Liter Wein und diverse Spirituosen einführen, werde an den Grenzen nicht kontrolliert, aber sobald ich im Internet etwas bestelle, sind die abgeschafften Grenzen wieder da… Ich muss heute wählen gehen. Ich habe die Wahl zwischen Pest und Cholera. Freiheit ist nicht dabei. Und meine Musik schon gleich gar nicht. Armes Europa!&lt;/p&gt;</description>
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