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    <title>Alle Posts on gast.land</title>
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    <description>Recent content in Alle Posts on gast.land</description>
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      <title>gast.land</title>
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    <copyright>Titus Gast 2004-2026</copyright>
    <lastBuildDate>Mon, 04 Aug 2025 17:42:51 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Raspberry Pi im Kiosk-Modus mit dem offiziellen Display betreiben</title>
      <link>https://gast.land/2025/08/raspberry-pi-kiosk-offizielles-display/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 17:42:51 +0200</pubDate>
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      <description>Drei Versuche, ein Raspberry-Pi-Display im Kiosk-Modus aufzusetzen, haben nicht funktioniert. Mit einem entscheidenden Trick hat es dann geklappt.</description>
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      <title>Google macht ernst mit KI-Suche und irgendwo hab ich das alles schon mal gesehen</title>
      <link>https://gast.land/2024/05/google-sge-ki-ai-walled-garden/</link>
      <pubDate>Wed, 15 May 2024 20:39:51 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2024/05/google-sge-ki-ai-walled-garden/</guid>
      <description>Google will jetzt keine Links mehr liefern, sondern direkt Antworten geben - KI macht&amp;#39;s möglich. Die Änderung hat das Zeug zu was Großem und erinnert mich an meinen ersten Google-Moment.</description>
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      <title>Ein Jahr Homeoffice – das habe ich gelernt</title>
      <link>https://gast.land/2021/01/homeoffice-corona-learnings/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2021 06:06:36 +0100</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2021/01/homeoffice-corona-learnings/</guid>
      <description>Seit etwa einem Jahr arbeite ich „dank“ Corona überwiegend im Homeoffice. Dadurch weiß ich jetzt einiges darüber, was man im Homeoffice besser nicht machen sollte. Die wichtigsten Punkte hab ich hier mal notiert.</description>
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      <title>Datenschutzfreundliches Kommentarsystem mit Commento und Docker selbst hosten</title>
      <link>https://gast.land/2020/04/kommentare-commento-self-hosted-docker-traefik-letsencrypt/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Kommentarsystem selbst hosten, aber ein Blog mit statischen Seiten betreiben? Das geht, mit Commento. Mit Docker-Containern auf dem eigenen Server hat man alles unter Kontrolle und Datenschutz ist kein Thema mehr.</description>
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      <title>DIY-Videokonferenzsystem mit Jitsi-Server (und Docker)</title>
      <link>https://gast.land/2020/04/01/eigener-jitsi-server-docker-homeoffice-homeschooling-corona/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2020/04/01/eigener-jitsi-server-docker-homeoffice-homeschooling-corona/</guid>
      <description>Kein Datenschutzproblem, keine Gebühren: Das Videokonferenzsystem Jitsi Meet lässt sich schnell auf einem eigenen Server installieren. Ich habe das mal ausprobiert.</description>
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      <title>6 Dinge, die ich über Onlinejournalismus gelernt habe</title>
      <link>https://gast.land/2018/11/14/online-journalismus-was-ich-gelernt-habe-1/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/11/14/online-journalismus-was-ich-gelernt-habe-1/</guid>
      <description>Was genau macht eigentlich vernünftigen Onlinejournalismus aus? Wie unterscheidet er sich von anderen Formen des Journalismus? Letzendlich sind es einige wenige Punkte – im Folgenden versuche ich, die wichtigsten mal aufzuschreiben (Fortsetzung folgt).</description>
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      <title>Huch, meine Mediennutzung verändert sich – weg von sozialen Medien</title>
      <link>https://gast.land/2018/12/08/mediennutzung-timeline-oldschool-facebook/</link>
      <pubDate>Sat, 08 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/12/08/mediennutzung-timeline-oldschool-facebook/</guid>
      <description>Über Jahre haben soziale Netzwerke meine persönliche Timeline bestimmt. Ich merke: Das ändert sich gerade. Facebook macht den Job als Informationslieferant immer schlechter und die perfekte Alternative ist nicht in Sicht.</description>
    </item>
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      <title>Hugo als richtiges „CMS“ – dank GitLab und automatischem Deployment</title>
      <link>https://gast.land/2018/10/22/hugo-gitlab-deploy-automatische-publikation-versionierung/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Oct 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/10/22/hugo-gitlab-deploy-automatische-publikation-versionierung/</guid>
      <description>Ein Blog mit statischen HTML-Seiten ist was feines. Noch feiner ist es, wenn man Hugo und GitLab zusammenbringt, um Seiten einfacher ändern und automatisch generieren zu können.</description>
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      <title>Kein Kommentar</title>
      <link>https://gast.land/2018/05/19/kein-kommentar/</link>
      <pubDate>Sat, 19 May 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/05/19/kein-kommentar/</guid>
      <description>Vorübergehend habe ich die Kommentarfunktion auf diesem Blog ausgebaut; ich habe dazu in den letzten Monaten auf Disqus gesetzt. Ob und wie ich das mit neuen Datenschutz-Regeln konform einsetzen kann, muss ich mir erst überlegen.</description>
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      <title>Facebook ist kaputt – und das ist wahrscheinlich ganz gut so</title>
      <link>https://gast.land/2018/01/21/facebook-kaputt-newsfeed-medien/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Jan 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/01/21/facebook-kaputt-newsfeed-medien/</guid>
      <description>Vor ein paar Tagen hab ich mich noch über meine Herzen-Strategie gefreut. Nun weiß ich: Die funktioniert deshalb so gut, weil Facebook schon lange umgebaut hat.</description>
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      <title>5 Fragen, die in der Debatte um öffentlich-rechtlichen Rundfunk gerne vergessen werden.</title>
      <link>https://gast.land/2018/01/07/fragen-debatte-oeffentlich-rechtlich-rundfunkstaatsvertrag-billag/</link>
      <pubDate>Sun, 07 Jan 2018 11:58:51 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2018/01/07/fragen-debatte-oeffentlich-rechtlich-rundfunkstaatsvertrag-billag/</guid>
      <description>Es wird mal wieder diskutiert, was Rundfunkanstalten im Internet so dürfen sollen und in der Schweiz wird demnächst einfach so über deren komplette Abschaffung abgestimmt. Ein paar grundsätzliche Fragen würden der Diskussion gut tun.</description>
    </item>
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      <title>Herzen statt Hass: Wie ich mein Facebook wieder in den Griff bekommen habe.</title>
      <link>https://gast.land/2017/12/29/soziale-netzwerke-herzen-statt-hass/</link>
      <pubDate>Fri, 29 Dec 2017 11:31:51 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/12/29/soziale-netzwerke-herzen-statt-hass/</guid>
      <description>Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Pegida meinen Facebook-Feed kaputt gemacht habe. Inzwischen ignoriere ich den Hass einfach – mit Erfolg.</description>
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      <title>Keine Angst vor Robotern! Sie wollen uns nur helfen</title>
      <link>https://gast.land/2017/05/01/automatischer-journalismus-roboter-journalismus-algorithmen/</link>
      <pubDate>Mon, 01 May 2017 10:06:36 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/05/01/automatischer-journalismus-roboter-journalismus-algorithmen/</guid>
      <description>Eines der derzeit größten und spannendsten Aufgabenfelder für Journalisten besteht darin, Routineaufgaben zu automatisieren. Dabei sollten wir besser von automatisiertem Journalismus statt Roboterjournalismus sprechen.</description>
    </item>
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      <title>5 Dinge, die ich beim #ijf17 gelernt habe</title>
      <link>https://gast.land/2017/04/ijf-international-journalism-festival-5-dinge/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Apr 2017 22:14:12 +0100</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/04/ijf-international-journalism-festival-5-dinge/</guid>
      <description>Beim „Festival Internazionale del Giornalismo“ habe ich wieder eine Menge Dinge mitgenommen, die ich hier gerne teile. So sind zum Beispiel Bots recht liebesbedürftig und Webanalyse-Tools oft ungeeignet.</description>
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      <title>Von Wordpress zu Hugo über ein paar Umwege – eine Migrationsgeschichte</title>
      <link>https://gast.land/2017/03/wordpress-grav-pico-jekyll-hugo-migration/</link>
      <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 23:18:33 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/03/wordpress-grav-pico-jekyll-hugo-migration/</guid>
      <description>Beim Versuch, von Wordpress loszukommen, habe ich einiges mit Pico, Grav und Hugo erlebt. Fast wäre ich wieder bei Wordpress gelandet.</description>
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      <title>Wie der Kampf gegen Hasskommentare zum Problem für die Pressefreiheit werden kann</title>
      <link>https://gast.land/2017/03/hate-speech-pressefreiheit-meinungsfreiheit/</link>
      <pubDate>Wed, 29 Mar 2017 06:42:36 +0200</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/03/hate-speech-pressefreiheit-meinungsfreiheit/</guid>
      <description>In der Theorie klingt es schön einfach: Damit wir den Hass rausbekommen aus sozialen Netzwerken, verdonnern wir einfach die Betreiber, den Schmutz zu löschen. Dass das auch nach hinten losgehen kann, merken wir erst hinterher.</description>
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      <title>Aufräumen im Blog</title>
      <link>https://gast.land/2017/03/aufraeumen-im-blog/</link>
      <pubDate>Mon, 20 Mar 2017 22:14:12 +0100</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2017/03/aufraeumen-im-blog/</guid>
      <description>Ein Wechsel von Wordpress zu einem anderen System ist eine schöne Gelegenheit, um Content loszuwerden.</description>
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      <title>Gedanken zu einer Wahlnacht</title>
      <link>https://gast.land/2016/11/gedanken-zu-einer-wahlnacht-trump-clinton/</link>
      <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 06:40:33 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2016/11/gedanken-zu-einer-wahlnacht-trump-clinton/</guid>
      <description>Eine Präsidentschaftswahl und ein fatales Signal an junge Mädchen.</description>
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      <title>Tayloristische Arbeitsteilung und Onlinejournalismus – das geht nicht!</title>
      <link>https://gast.land/2016/02/tayloristische-arbeitsteilung-vs-onlinejournalismus/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Feb 2016 20:51:20 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2016/02/tayloristische-arbeitsteilung-vs-onlinejournalismus/</guid>
      <description>Journalismus ist Handwerk, heißt es immer. Tatsächlich ist das meiste, was heute entsteht, aber industrielle Inhalteproduktion. Ich halte das im Onlinejournalismus für ein großes Problem. Tayloristische Arbeitsteilung wie in der Autoindustrie funktioniert da nicht.</description>
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      <title>Warum SEO im Journalismus so wichtig ist</title>
      <link>https://gast.land/2016/01/warum-seo-im-journalismus-so-wichtig-ist/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Jan 2016 19:48:30 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2016/01/warum-seo-im-journalismus-so-wichtig-ist/</guid>
      <description>Onlinejournalismus und Suchmaschinenoptimierung – das ist meistens keine große Freundschaft. Dabei ist die Angst vor der Maschine völlig irrational bis ignorant.</description>
    </item>
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      <title>Muss ich einem Reporter folgen? – oder: Das Paradoxon vom twitternden Reporter</title>
      <link>https://gast.land/2015/05/gntm-daniel-cremer-paradoxon-vom-twitternden-reporter/</link>
      <pubDate>Fri, 15 May 2015 22:10:12 +0000</pubDate>
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      <description>Einerseits ist es großartig, wenn Journalisten live von unterwegs twittern. Andererseits frage ich mich: Muss ich nun jedem einzelnen Reporter folgen, nur damit ich immer auf dem Laufenden bin?</description>
    </item>
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      <title>Kollateralschaden: Wie PEGIDA mein Facebook kaputtgemacht hat</title>
      <link>https://gast.land/2015/01/kollateralschaden-wie-pegida-mein-facebook-kaputtgemacht-hat/</link>
      <pubDate>Wed, 21 Jan 2015 21:03:24 +0000</pubDate>
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      <description>Mein Facebook ist kaputt. Ich weiß nicht mehr genau, wann das passiert ist. Und schuld daran ist PEGIDA.</description>
    </item>
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      <title>Warum uns das Rieplsche Gesetz nicht helfen wird</title>
      <link>https://gast.land/2014/09/warum-uns-das-rieplsche-gesetz-nicht-helfen-wird/</link>
      <pubDate>Sun, 14 Sep 2014 09:56:10 +0000</pubDate>
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      <description>„Kein Medium wird durch ein anderes ersetzt.“ – So haben wir es alle gelernt, wenn wir uns mal mit Kommunikation und Medien beschäftigt haben. Doch das stimmt so wahrscheinlich nicht.</description>
    </item>
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      <title>Warum es Audios im Web so schwer haben – ein Erklärungsversuch</title>
      <link>https://gast.land/2014/08/warum-es-audios-im-web-so-schwer-haben-ein-erklaerungsversuch/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2014 18:08:30 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2014/08/warum-es-audios-im-web-so-schwer-haben-ein-erklaerungsversuch/</guid>
      <description>Warum wollen alle Bilder und Videos, warum werden Texte gelesen, aber keine Audios gehört? Ich komme zu dem Schluss: Es hat etwas mit Architektur und Design zu tun.</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum ein „Recht auf Vergessen“ im Netz eine bescheuerte Idee ist</title>
      <link>https://gast.land/2014/05/suchmaschine-recht-auf-vergessen-recht-auf-zensur/</link>
      <pubDate>Wed, 14 May 2014 19:33:35 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2014/05/suchmaschine-recht-auf-vergessen-recht-auf-zensur/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So. Jetzt haben wir also ein „Recht auf Vergessen“. So ist es &lt;a title=&#34;Recht auf Vergessen gestärkt (tagesschau.de)&#34; href=&#34;http://www.tagesschau.de/ausland/google-urteil100.html&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;seit gestern überall zu lesen&lt;/a&gt;. Der EuGH hat geurteilt: Google muss Suchtreffer löschen, wenn sie das Persönlichkeitsrecht einer Person verletzen. Ich finde: Das Urteil wirft ein paar unangenehme Fragen auf – und könnte noch unangenehmere Folgen haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Mitbringsel vom #ijf14 – oder: “Papierjournalismus” ist ein wunderbares Wort</title>
      <link>https://gast.land/2014/05/festival-del-giornalismo-perugia-papierjournalismus/</link>
      <pubDate>Sat, 03 May 2014 20:31:51 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2014/05/festival-del-giornalismo-perugia-papierjournalismus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;„Printjournalismus“ heißt in Italien „Papierjournalismus“ (&lt;em&gt;giornalismo di carta&lt;/em&gt;). Das habe ich in den letzten Tagen gelernt. Und ebenso habe ich gelernt: Dieser kleine, aber feine Bedeutungsunterschied eröffnet eine völlig neue Perspektive auf unseren Beruf. Eine, die einen wirklich weiterbringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo ich das gelernt habe? In Perugia. Nicht gerade einer der Metropolen Europas, auch nicht des Journalismus, möglicherweise aber durchaus der Innovation in selbigem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich unglaublich: Man kann jahrelang Journalismus betreiben und dabei nichts von diesem wunderbaren &lt;a title=&#34;Festival Internazionale del Giornalismo&#34; href=&#34;http://www.festivaldelgiornalismo.com/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Festival Internazionale del Giornalismo / International Journalism Festival in Perugia (Italien)&lt;/a&gt; mitbekommen. Ich hatte das Glück, reichlich spät durch einen Tipp meines früheren und nach wie vor sehr geschätzten &lt;a title=&#34;Wolfgang Blau bei Twitter&#34; href=&#34;https://twitter.com/wblau&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Kollegen Wolfgang Blau&lt;/a&gt; darauf aufmerksam zu werden. Dieses Jahr konnte ich diese Reise endlich verwirklichen. Das hat sich gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Denn anders als andere &lt;a title=&#34;Medientage München&#34; href=&#34;http://www.medientage.de/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Medientagungen&lt;/a&gt;, die ich erlebt habe, ist hier nicht alles rückwärtsgewandt und in der Bewahrung des Vergangenen verhaftet. Nein, hier schauen Journalisten nach vorne. Optimistisch. Pragmatisch. Wow.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Marken, Journalisten, Sponsoring und eine ganz unselige Diskussion</title>
      <link>https://gast.land/2013/08/marken-journalisten-sponsoring-und-eine-ganz-unselige-diskussion/</link>
      <pubDate>Thu, 22 Aug 2013 07:52:06 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2013/08/marken-journalisten-sponsoring-und-eine-ganz-unselige-diskussion/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Oh. Wow. Da hat Martin Giesler ja mächtig was losgetreten. Da guckt man mal zwei Tage nicht in seine Twitter-Timeline (ja, das mag sträflich sein, aber ich stehe dazu) und erfährt dann über den halbwegs altmodischen Weg Newsletter – in diesem Falle von &lt;del&gt;Spotify&lt;/del&gt; Storify – von einer echten Popcorn-Diskussion. Was ist passiert?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mein Traum vom Geld verdienenden Ad-Blocker</title>
      <link>https://gast.land/2013/05/mein-traum-vom-geld-verdienenden-ad-blocker/</link>
      <pubDate>Mon, 13 May 2013 18:36:24 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2013/05/mein-traum-vom-geld-verdienenden-ad-blocker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da guckt man nichtsahnend bei Spiegel Online vorbei – und wird gleich mal mit einem roten Kasten dumm angemacht: “Du böser User, du benutzt einen Ad-Blocker und bringst uns um unseren Verdienst”, steht da sinngemäß. Ähnliches fand sich bei &lt;a href=&#34;http://www.sueddeutsche.de/kolumne/ausnahme-fuer-szde-bitte-deaktivieren-sie-ihren-adblocker-fuer-uns-1.1627778&#34;&gt;Sueddeutsche.de&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;http://www.zeit.de/angebote/information/adblocker&#34;&gt;Zeit Online&lt;/a&gt;, [Golem.de][4] [und noch einigen weiteren Portalen][5]. Ja, ich benutze einen Werbeblocker. Nein, ich werde ihn nicht einfach so ausmachen. Aber die Aktion rief mir eine Idee in Erinnerung, die ich vor einiger Zeit mal hatte und schon lange mal aufschreiben wollte. Hier ist sie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umzug mit Congstar – ein DSL-Abenteuer aus der Servicewüste</title>
      <link>https://gast.land/2013/03/umzug-congstar-dsl-kuendigung-komplettpaket-telekom/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2013 20:30:52 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2013/03/umzug-congstar-dsl-kuendigung-komplettpaket-telekom/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; src=&#34;https://gast.land/files/2013/03/titus.jpg&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer in diesem Land ein absurdes Theaterstück schreiben möchte, der muss eigentlich nur zu Congstar gehen – schon früher &lt;a href=&#34;https://gast.land/2010/01/gefangen-im-telekommunikationschaos/&#34;&gt;hatten die Telekom-Discount-Tochter und ich viel Spaß miteinander&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;http://www.patrickschneider.net/congstar-update-iii-online-eventually/&#34;&gt;andere erlebten auch ihre Congstar-Odyssee&lt;/a&gt;. Trotz allem wollte ich meinen DSL-Anschluss kündigen, weil Congstar keinen Umzugsservice anbietet – um dann einen neuen DSL-Anschluss für die neue Wohnung zu bestellen. An diesem Plan funktionierte ungefähr… nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Nicht alle Quellen und Zitate sind verlinkt – da ist beim Übertragen von Storify (die Älteren erinnern sich vielleicht) ein bisschen was verloren gegangen. Ich hoffe, man kann es trotzdem nachvollziehen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was Online-Journalisten nicht erst morgen können sollten</title>
      <link>https://gast.land/2013/03/was-online-journalisten-nicht-erst-morgen-konnen-sollten/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2013 07:58:01 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2013/03/was-online-journalisten-nicht-erst-morgen-konnen-sollten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Diskussionen im Netz über Onlinejournalismus sind für gewöhnlich bestes Popcorn-Kino. Da haut einer ein paar Thesen raus, und schwuppdiwupp sind sie wieder da, die Typen, die früher alles besser fanden und den Untergang des Abendlandes fürchten – nur weil jemand sagt: Leute, das mit dem Journalismus funktioniert anders als früher und darauf müssen wir Journalisten uns verdammtnochmal einstellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Facebook schafft die Demokratie ab. Nicht.</title>
      <link>https://gast.land/2012/11/facebook-agb-abstimmung-mitbestimmung-anderung/</link>
      <pubDate>Thu, 22 Nov 2012 20:41:54 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2012/11/facebook-agb-abstimmung-mitbestimmung-anderung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nein, es ist nicht nett von Facebook, dass sie jetzt die Mitbestimmung der User bei Änderungen an AGB und „Datenverwendungsrichtlinien“ einschränkt. Aber der Sturm der Entrüstung, der heute über diverse Portale und durchaus auch meine Facebook-Timeline zog, ist seltsam. Mal ehrlich: Ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Reihe nach: Facebook will also seine AGB und Datenverwendungsrichtlinien ändern. Überall titelten daraufhin Webseiten Dinge wie „&lt;a href=&#34;http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2012/11/fb_regeln.html&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Facebook will keine Mitbestimmung mehr&lt;/a&gt;“, „&lt;a href=&#34;http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-11/facebook-neue-agb-abstimmung&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Facebook-Nutzer sollen nicht mehr mitreden dürfen&lt;/a&gt;“ oder „&lt;a href=&#34;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/mitbestimmung-facebook-will-demokratie-farce-beenden-a-868629.html&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Facebook will Demokratie-Farce beenden&lt;/a&gt;“ (um nur ein paar herauszugreifen). Alles klang irgendwie nach Alarm, Gefahr und bösen Machenschaften. Ein eigentlich unauffälliges Beispiel bei Twitter:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Twittertussi trifft wilde Netzgemeindler</title>
      <link>https://gast.land/2012/11/twittertussi-trifft-wilde-netzgemeindler/</link>
      <pubDate>Mon, 12 Nov 2012 20:22:37 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2012/11/twittertussi-trifft-wilde-netzgemeindler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin sehr positiv überrascht darüber, wie sich die Diskussion um die „Twitter-Tussis“ (bzw. den Meedia-Artikel dazu) entwickelt hat. Über das Wochenende tauchten doch an ganz verschiedenen Stellen immer neue, durchaus durchdachte Diskussionsbeiträge zu diesem Thema auf. Allesamt sehr lesenswert. So fruchtbar diese Diskussion sich auch entwickelt hat, glaube ich dennoch: Wir reden ein bisschen aneinander vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit ich die verschiedenen Standpunkte überblicken kann, gibt es vor allem ein großes Missverständnis. Das ist die Annahme: „Wer (&lt;a href=&#34;http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2012/11/twitter-tussis_und_ipad-idiote.html&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;wie u.a. Dennis Horn&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://gastauftritt.net/2012/11/ja-ich-bin-twitter-tussi-na-und/&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;ich&lt;/a&gt;) die mittelfristige Abschaffung der Twitter-Tussi fordert, &lt;a href=&#34;http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2012/11/replik_auf_twitter-tussis_und.html&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;möchte keine Tweets in klassischen Medien&lt;/a&gt;.“ Das ist ehrlich gesagt Quatsch. Ich bin der Meinung: Tweets und andere Internet-Inhalte sollten nur als das präsentiert werden, was sie sind. Es geht um die Message und nicht um das Medium (bzw. um ganz genau zu sein: den Kommunikationsweg).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ja, ich bin Twitter-Tussi. Na und?</title>
      <link>https://gast.land/2012/11/ja-ich-bin-twitter-tussi-na-und/</link>
      <pubDate>Fri, 09 Nov 2012 22:17:17 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2012/11/ja-ich-bin-twitter-tussi-na-und/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wäre ich eine Frau, hätte ich es möglicherweise nicht so lustig gefunden, einfach nur meine Arbeit zu machen und &lt;a href=&#34;http://meedia.de/fernsehen/neues-trend-berufsbild-die-twitter-tussi/2012/11/08.html&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;dafür von einem Online-Medienmagazin als „Twitter-Tussi“ tituliert zu werden&lt;/a&gt;. Als männliche Twitter-Tussi fand ich es einigermaßen komisch. Denn wenn wir alle einfach mal einen Schritt zurücktreten und mit etwas Abstand auf uns gucken, ist das doch Realsatire, was wir da treiben: Tweets in anderen Medien vorzulesen. Oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst mal: Natürlich kann man über den Meedia-Artikel streiten. Wahrscheinlich ist er auch nicht besonders geglückt als Satire – vor allem ist es wahrscheinlich sogar ziemlich unnötig, Kolleginnen namentlich zu nennen. Viel lustiger wäre es wahrscheinlich gewesen, eine anonyme Klischee-Twittertussi zu beschreiben. Ob ich den Artikel sexistisch finden soll, wie es viele kritisieren? Keine Ahnung. Vermutlich müsste ich dazu eine Frau sein. Tatsache ist – und das wird auch in dieser Satire deutlich: Es ist im Fernsehen (und ich möchte persönlich ergänzen: im Radio) gerade mega-angesagt, aus dem Internet vorzulesen. Wenn man das lustig findet, kann man sich auch darüber lustig machen. Man kann &lt;a href=&#34;http://www.wwwagner.tv/?p=17912&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;auch ein paar Interviews zu diesem Phänomen machen&lt;/a&gt;. Ist auch lustig, aber auch irgendwie ernsthaft. Vielleicht besser.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>„Wieso heißt das Buch?“</title>
      <link>https://gast.land/2012/10/wieso-heist-das-buch/</link>
      <pubDate>Sat, 13 Oct 2012 19:33:17 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2012/10/wieso-heist-das-buch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer irgendwas über die Zukunft von Medien lernen möchte, sollte sehr aufmerksam Kindern bei der Mediennutzung zugucken und -hören. Kommentar einer Vierjährigen zu einem E-Book, das ihre Mutter auf dem iPad liest (nachdem sie ihr erklärt, was sie da macht): „Mama, wieso heißt das Buch?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieso eigentlich? Die richtige Antwort wäre vermutlich gewesen: „Weil wir Erwachsenen immer versuchen, alles Neue in die Schablonen des Alten zu pressen, bis es knackst und ächzt.“ Letztendlich fand die Kleine die Antwort selber: „Weil man da die Seiten so umblättert?“ Auch das ist eigentlich exakt richtig: Das, was das elektronische Buch noch zum Buch macht, ist die Bedien-Metapher, mit der diese längere Menge Text (denn dafür haben wir noch keinen neuen Namen) in den gängigen Lese-Anwendungen dargestellt wird. Nicht mehr. Ob auch nicht weniger, da bin ich mir nicht so sicher.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eine App, ein Urteil und ganz viel Mutlosigkeit</title>
      <link>https://gast.land/2012/09/eine-app-ein-urteil-und-ganz-viel-mutlosigkeit/</link>
      <pubDate>Sun, 30 Sep 2012 20:30:08 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2012/09/eine-app-ein-urteil-und-ganz-viel-mutlosigkeit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es war mal wieder ein denkwürdiges Schauspiel in den letzten Tagen: Das Landgericht Köln fällte sein lange und mit Spannung erwartetes &lt;a href=&#34;http://www.tagesschau.de/inland/tagesschauapp138.html&#34;&gt;Urteil zur tagesschau-App&lt;/a&gt; – und alle waren genau so schlau wie zuvor.  Nur traut sich das keiner zu sagen, anstattdessen glänzen die versammelten „Qualitätsmedien“ munter mit sehr eigenwilligen Interpretationen des Urteils. Ich persönlich habe auf den Webseiten großer Verlage keinen Artikel dazu gelesen, der nicht ganz klar die Interessen des jeweiligen Verlags vertrat. Das ist nicht nur nach journalistischen Kriterien traurig, sondern es bedeutet: Die meisten Beteiligten haben in mehreren Jahren exakt nichts gelernt. Das ist skandalös.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Audio? Im Web? Echt jetzt?</title>
      <link>https://gast.land/2012/02/audio-im-web-echt-jetzt/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 21:36:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2012/02/audio-im-web-echt-jetzt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist eine interessante kleine Diskussion, die sich da gerade &lt;a href=&#34;http://www.onlinejournalismus.de/2012/02/13/audio-das-schwarze-schaf-des-online-journalismus/&#34;&gt;bei onlinejournalismus.de&lt;/a&gt; und bei &lt;a href=&#34;http://mrtnh.de/audio-das-schwarze-schaf-des-online-journalismus/&#34;&gt;Martin Hoffmann im Blog entwickelt hat: Er schreibt über Audio als „schwarzes Schaf des Onlinejournalismus“&lt;/a&gt;. Audiobeiträge seien online völlig unterrepräsentiert, eben stiefmütterlich behandelt. Armes schwarzes Audioschaf! Da muss man doch was tun! Oder etwa nicht? Vielleicht muss man nur woanders hingucken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst mal: Die These, dass Audioinhalte ein Nischendasein fristen und außerhalb der Onlineangebote von Radiosendern praktisch nicht vorkommen, dürfte empirisch belegbar sein – &lt;a href=&#34;http://mrtnh.de/audio-das-schwarze-schaf-des-online-journalismus/&#34;&gt;Hoffmann schreibt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gesucht: Twitter-Client für Mac, PC und überall</title>
      <link>https://gast.land/2011/11/auf-der-suche-nach-einem-twitter-client-fur-mac-pc-und-uberall/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Nov 2011 21:28:41 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/11/auf-der-suche-nach-einem-twitter-client-fur-mac-pc-und-uberall/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mac-User twittern nicht. Zumindest nicht professionell. Und Leute, die in der Arbeit nicht mal eben nach Lust und Laune auf ihren Windows-Rechnern im Vorbeigehen 25 Programme testweise installieren dürfen/sollen/können/wollen, twittern auch nicht. Erst recht nicht, wenn sie hin und wieder den Computer wechseln. Ja, ich habe Twitter-Frust. Kann es wirklich sein, dass es nur wahlweise hässliche, kaum zu bedienende oder hoffnungslos unterdimensionierte Twitter-Clients gibt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, für den kleinen Tweet zwischendurch hab ich kein Problem. Da erfüllen privat &lt;a href=&#34;http://www.echofon.com/&#34;&gt;Echofon&lt;/a&gt; oder eben die native &lt;a href=&#34;http://itunes.apple.com/de/app/twitter/id409789998?mt=12&#34;&gt;Twitter-App&lt;/a&gt; und an wechselnden PCs in der Arbeit dann eben die Web-Version von Twitter bzw. Echofons Firefox-Add-On schon erstaunlich viele Wünsche. ABER: Bei all diesen Tools fehlen mir entscheidende Profi-Funktionen wie…&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Respekt!</title>
      <link>https://gast.land/2011/10/respekt-steve-jobs/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 19:36:49 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/10/respekt-steve-jobs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eigentlich wollte ich an dieser Stelle was über &lt;del&gt;den Niedergang Apples&lt;/del&gt; die Normalisierung Apples schreiben. Denn ich habe mich vorletzte Nacht mit den neuesten Produkten dieses Unternehmens beschäftigt und fand sehr bemerkenswert, was ich sah und vor allem nicht sah. Doch dann kam alles anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich zum iPhone 4S und dessen Vorstellung zu sagen habe, &lt;a href=&#34;http://www.swr3.de/info/handyman/Viel-Laerm-um/-/id=397586/did=1224138/ncm1xz/index.html&#34; title=&#34;Viel Lärm um ein bisschen... iPhone&#34;&gt;habe ich an anderer Stelle bereits aufgeschrieben&lt;/a&gt;. Ich habe lange überlegt, ob es mir im Nachhinein angesichts des Todes von Steve Jobs vielleicht ein bisschen leid tun müsste, dass ich mich nur Stunden zuvor noch hämisch über die mangelnde Innovationskraft von Apple hergemacht habe. Vermutlich war meine These, dass man in Cupertino in den letzten Monaten sehr mit sich selbst beschäftigt war, näher an der Wahrheit als ich ahnte. Doch das ist nun alles irgendwie relativ.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>(M)eine kleine Geschichte des zweistufigen Facebook-Buttons</title>
      <link>https://gast.land/2011/09/kleine-geschichte-des-zweistufigen-facebook-buttons/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2011 05:32:29 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/09/kleine-geschichte-des-zweistufigen-facebook-buttons/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal dauert es etwas länger, bis sich eine Idee durchsetzt. Die Idee, den Facebook-Like-Button so zu gestalten, dass nicht gleich Daten von jedem in die USA übertragen werden, ist nicht neu. Datenschützer und Facebook selbst haben ihr aber jetzt erst zu einem erstaunlichen Siegeszug verholfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst die nackten Fakten: Die &lt;a href=&#34;https://developers.facebook.com/docs/guides/web/#plugins&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;Social Plugins von Facebook&lt;/a&gt;, die sich auf vielen Webseiten finden, sind zwar beliebt und für Facebook-User eine tolle Sache. Nur leider sammelt Facebook auf diese Weise auch Daten von nicht bei dem Netzwerk angemeldeten Usern – und sei es nur, dass IP-Adressen aus technischen Gründen in die USA übertragen werden. Da das mit deutschem Datenschutzrecht nicht wirklich vereinbar ist, gibt es Kritik an diesen Buttons, seit es diese Buttons gibt. Laut wurde die aber erst in diesem Sommer 2011, &lt;a href=&#34;http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-08/facebook-datenschutz-like/komplettansicht&#34; target=&#34;_blank&#34;&gt;nachdem das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) angekündigt hatte&lt;/a&gt;, Website-Betreiber in Schleswig-Holstein abzumahnen, wenn sie diese Plugins einsetzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Presidente, Popel, Politesse: Bye Bye Berlusconi?</title>
      <link>https://gast.land/2011/04/bye-bye-berlusconi/</link>
      <pubDate>Fri, 08 Apr 2011 21:44:42 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/04/bye-bye-berlusconi/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit einigen Tagen geistern sie wieder verschärft durchs Netz, diese beiden Videos: Auf dem einen bohrt sich scheinbar Italiens Ministerpräsident Berlusconi ungeniert in der Nase und auf dem anderen nähert er sich einer Politesse unsittlich von hinten. Beide passen natürlich großartig ins Bild dieses seltsamen Typen. Wäre da nicht ein kleiner Schönheitsfehler: Die Videos zeigen gar nicht Berlusconi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, die Filmchen passen – sagen wir mal – &lt;a href=&#34;http://www.youtube.com/watch?v=okCQ3fdEKms&#34;&gt;wie der Mailänder Dom auf die Nase&lt;/a&gt; statt wie die Faust aufs Auge: Sie sind wacklig, sie sind unscharf, die müssen doch echt sein. Sie zeigen Berlusconi, diesen kultur- und niveaulose Gesellen, der Italien regiert, in klassischen Fremdschäm-Situationen. Ihm traut schließlich jeder zu, dass er im Café erst ausgiebige Expeditionen ins Naseninnere unternimmt und das zutage geförderte Ergebnis anschließend verspeist, wie hier zu sehen ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bitte hier kopieren!</title>
      <link>https://gast.land/2011/02/bitte-hier-kopieren/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Feb 2011 11:36:36 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/02/bitte-hier-kopieren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ist die Aufregung über die Doktorarbeit eines Ministers wirklich nur die Aufregung über ein paar fehlende Fußnoten? Und: Ist das diese Aufregung überhaupt wert? Ich bin ein bisschen erschrocken in den letzten Tagen. Erschrocken über Kommentare und Reaktionen. Und darüber, wie unterentwickelt ganz offensichtlich das Bewusstsein für das Urheberrecht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Kommentare zum Fall Guttenberg (wenn es denn einen Fall gibt), lauten sinngemäß wahlweise „Regt euch nicht so auf, jeder hat doch schon mal was abgeschrieben” oder „So eine Aufregung wegen ein paar Fußnoten, haben wir denn keine wichtigeren Probleme?” Volkes Stimme (sehr schön zu beobachten in den Facebook-Kommentaren &lt;a href=&#34;https://www.facebook.com/SWR3.de/posts/202751483071425&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.facebook.com/tagesschau/posts/142864545775725&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;). Selbst Leute, die sich von Berufs wegen häufig mit Meinungsumfragen und Stimmungen befassen, &lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/2011/02/19/guttenberg-kann-uber-wasser-gehen/&#34;&gt;wundern sich ein bisschen (so wie Jörg Schönenborn im tagesschau-Blog)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bitte unbedingt weiterleiten!</title>
      <link>https://gast.land/2011/02/bitte-unbedingt-weiterleiten/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Feb 2011 21:16:54 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/02/bitte-unbedingt-weiterleiten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wäre ich Kim F. aus Gummersbach, ich wäre spätestens jetzt stinksauer auf meinen Vater. Dabei hat der arme Mann nichts weiter getan, als seine Freunde in sozialen Netzwerken um Hilfe bei der Suche nach seiner Tochter zu bitten. Doch dann wurde eine Riesenwelle daraus, in deren Folge die Polizei von der Arbeit abgehalten wurde und der besorgte Vater &lt;a href=&#34;http://www.mathias-reichel.de/2011/02/eine-facebook-geschichte/&#34;&gt;sein Facebook-Profil dicht machen musste&lt;/a&gt;. Wo ist nun das Problem?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Arbeitstag hat mich heute ordentlich ins Grübeln gebracht. Genau genommen ging es schon gestern abend los. Freunde posteten da diese Vermisstenmeldung bei Facebook. Ein Mann bat um Hilfe bei der Suche seiner Tochter, Tausendfach weitergeleitet von Freunden, Freunden von Freunden, Freunden von Freunden von Freunden, Freunden von Freunden von Freunden von Freunden…&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sardinien für Einsteiger</title>
      <link>https://gast.land/2010/07/sardinien-fur-einsteiger/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Jul 2010 20:30:10 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/07/sardinien-fur-einsteiger/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Diesen Artikel habe ich vor mehr als 15 Jahren geschrieben und seitdem nicht aktualisiert. Viele der Links und Tipps funktionieren heute möglicherweise nicht mehr. Bitte überprüf die Angaben, bevor du damit planst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren wurde ich immer wieder von Bekannten und Freunden nach Tipps für einen Sardinien-Urlaub gefragt. Es hat sich offenbar im Bekanntenkreis herumgesprochen, dass ich unzählige Male dort Urlaub gemacht und auch für meine Magisterarbeit recherchiert habe. Immer wieder habe ich in langen Mails aufgeschrieben, worauf man achten sollte, bevor man das erste Mal nach Sardinien fährt. Damit nicht nur meine Freunde in diesen Genuss kommen und ich nicht alles immer wieder aufschreiben muss, kann ich es auch hier veröffentlichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hässlichkeit mit Aussicht</title>
      <link>https://gast.land/2010/05/vittoriano-haesslichkeit-mit-aussicht/</link>
      <pubDate>Sat, 29 May 2010 07:33:14 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/05/vittoriano-haesslichkeit-mit-aussicht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jeder, der schon mal in Rom war, kennt es – aber keiner will es sehen: Das gigantische Vittorio-Emanuele-Denkmal ist zweifellos eines der hässlichsten und unbeliebtesten Gebäude in der Ewigen Stadt. Zu Unrecht: Denn die Aussicht auf dem weißen Klotz ist grandios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; src=&#34;https://gast.land/files/2010/05/pano_1000.jpg&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Römer mochten dieses Gebäude noch nie besonders: Der gigantische weiße Komplex, der dem Forum Romanum den Rücken zuwendet, das Kapitol überragt und sogar höher als das Kolosseum ist, hat viele Spitznamen. „Schreibmaschine“ nennen es die Römer, aber auch „Hochzeitstorte“ oder „Luxuspissoir“.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Journalismus eigentlich wert?</title>
      <link>https://gast.land/2010/04/was-ist-journalismus-wert/</link>
      <pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:47:17 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/04/was-ist-journalismus-wert/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auch wenn es vordergründig um die eher nicht so interessante Debatte rund um ein „Leistungsschutzrecht“ für Verlage geht: Was &lt;a href=&#34;http://www.freitag.de/politik/1016-wie-der-blauflossenthunfisch&#34;&gt;Eva-Maria Schnurr da vor zwei Tagen beim &lt;em&gt;Freitag&lt;/em&gt; geschrieben hat&lt;/a&gt;, ist bemerkenswert. Gerade wegen der Unaufgeregtheit des Textes haut sie den Verlagen – und auch den in ihnen arbeitenden Journalisten – so einiges um die Ohren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Privatsphäre? Gedanken zu einer hysterischen Diskussion</title>
      <link>https://gast.land/2010/04/was-ist-privatsphare-gedanken-zu-einer-hysterischen-diskussion/</link>
      <pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:57:39 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/04/was-ist-privatsphare-gedanken-zu-einer-hysterischen-diskussion/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Erst war es Google Street View. Dann Google Buzz. Zuletzt Facebooks neue Datenschutzbestimmungen. Wenn man sich die Reaktionen auf diese Dienste anschaut, könnte man meinen, wir alle wären diesen bösen Internetvampiren da draußen hilflos ausgeliefert, die nichts anderes wollen, als alle verfügbaren Informationen aus uns raussaugen und verkaufen. Ich fühle mich meistens unwohl in solchen Diskussionen – denn ich lerne dabei jedes Mal ein Internet kennen, das ich gar nicht kenne. Das Internet der bösen Datenkraken. Das Internet der dümmsten anzunehmenden User. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Es ist nur das Internet der Hilflosen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie mächtige Mäuse wieder munter werden</title>
      <link>https://gast.land/2010/03/wie-machtige-mause-munter-werden/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:06:33 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/03/wie-machtige-mause-munter-werden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mäuse haben kein langes Leben. Schon gleich gar nicht die „Mighty Mouse“ von Apple, die jetzt seit der „Magic Mouse“ nur noch „Apple Mouse“ heißt. Ihre größte Stärke ist der tolle kleine Trackball, der ein Scrollen in alle Richtungen ermöglicht (wer sich einmal dran gewöhnt hat, will darauf nicht mehr verzichten). Ihre größte Schwäche ist übrigens auch der tolle kleine Trackball, der ein Scrollen in alle Richtungen ermöglicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine mächtige Maus machte die ersten Monate überhaupt keine Zicken, dann wollte sie immer wieder mal gereinigt werden. Bei herkömmlichen Mäusen kein Problem: Öffnen, Trackball reinigen (bzw. die Walzen, die ihn halten), zumachen, fertig. Ganz so einfach ist es bei der Mighty Mouse nicht. Es kursieren aber im Netz verschiedene Tricks, wie man Staub und Schmutz trotzdem zu Leibe rückt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>iSlaves und iHypes</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/islaves-und-ihypes/</link>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 20:33:33 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/islaves-und-ihypes/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ja, ich bin Mac-User. Seit mehr als 10 Jahren, immer noch gerne und aus Überzeugung. Aber es wird zunehmend schwerer, das öffentlich zu sagen. Manchmal ist es mir ein bisschen peinlich. Das liegt am Verhalten mancher Mitfans, und vor allem an dem, was wir Journalisten daraus machen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Krisenbilder: Eine kleine Geschichte</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/krisenbilder-eine-kleine-geschichte/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2010 23:10:13 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/krisenbilder-eine-kleine-geschichte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn mich jemand fragen würde, was das für ein Bild da oben im Header zu diesem Blog ist, ich würde antworten: Das ist das Bild zur Krise. Zur Zeitungs- und Medienkrise. Und deshalb möchte ich doch die ganze Geschichte dieses Bildes erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir befinden uns irgendwo an der italienischen Adriaküste, irgendwann in einem Sommer, irgendwann weit nach dem Jahr 2009. Das war das Jahr, in dem alles begann. Die Medienkrise, die in den USA schon die ersten Zeitungen dahingerafft hatte, kam nach Europa. Wie schon zuvor in den USA, gab es nun auch hier immer mehr Blätter, die seit Monaten keine Gewinne mehr machten, weil immer mehr Abonnenten das Blatt abbestellten. Viele Lokalzeitungen erschienen nur noch ein- bis zweimal pro Woche, andere machten ihre Lokalredaktionen dicht, wieder andere fusionierten mit größeren Konkurrenten. In Deutschland wurden die Rundfunkgebühren drastisch erhöht, wobei ARD und ZDF nur noch zwei Drittel ihrer früheren Gebühreneinnahmen zur Verfügung standen, der Rest floss als „Programmförderung“ an private Medienunternehmen. Seitdem hat zwar eine beispiellose Fusionswelle öffentlich-rechtliche und private Medienhäuser erfasst, aber es gibt immerhin noch in jeder Großstadt mindestens eine Zeitung, die oft sogar noch von einigen Hundert Menschen gelesen wird. Restauflagen werden sonntags in der Kirche verteilt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gefangen im Telekommunikationschaos</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/gefangen-im-telekommunikationschaos/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:02:42 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/gefangen-im-telekommunikationschaos/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich dachte, eigentlich könnte mir das nicht passieren. Ich hielt mich bis gestern für ziemlich bewandert in Telekommunikationsdingen. DSL-Anschluss, Festnetz, Voice over IP – das ist zwar alles schwer zu durchschauen, aber hey, wozu hab ich recherchieren gelernt? Also, das muss doch günstiger gehen. Dachte ich. Dann kam der Tag, an dem ich wechseln wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut, einfach so zu irgendwem zu wechseln, das war mir dann doch zu heiß. Ich bin ja durchaus mutig, aber nicht leichtsinnig. Dazu habe ich schon zu viele negative Erfahrungen gemacht und gehört. Deshalb (und aus verschiedenen anderen Gründen, wovon der wichtigste die Flexibilität ist), entschied ich mich für folgendes Szenario:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>App-Debatte: Viel Lärm um Nullkommairgendwas</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/app-debatte-viel-larm-um-nullkommairgendwas/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Jan 2010 00:49:15 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/app-debatte-viel-larm-um-nullkommairgendwas/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heissa, was für ein Weihnachtsgeschenk! So eine schöne Medien-Debatte zum Jahresende bzw. -anfang gab’s doch lange nicht mehr: Nach den endlich überwundenen Auseinandersetzungen um den &lt;a href=&#34;http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkstaatsvertrag&#34; title=&#34;Rundfunkstaatsvertrag bei Wikipedia&#34;&gt;neuen Rundfunkstaatsvertrag&lt;/a&gt; wird jetzt die nächste kapitale medienpolitische Sau durchs analoge Dorf getrieben: Darf die ARD iPhone-Apps für Nachrichten anbieten? Schließlich &lt;a href=&#34;http://www.welt.de/webwelt/article5680796/ARD-beharrt-auf-kostenlosem-iPhone-Dienst.html&#34; title=&#34;Artikel zum App-Streit bei Welt Online&#34;&gt;könnten sich Verlage dadurch in ihrer Existenz bedroht fühlen&lt;/a&gt;. Ich habe mal ein paar Zahlen zum Thema zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worum geht’s in der Debatte? Kurz zusammengefasst: tagesschau.de hat eine kostenlose App angekündigt. Der Springer-Verlag verlangt für seine Bild.de- und Welt-Online-Apps jeweils Geld und will künftig iPhone-Besitzer auch für einzelne Inhalte extra zahlen lassen. Sprich: Springer probiert Bezahlinhalte auf dem iPhone (und iPod touch, das muss man immer wieder dazu sagen) aus. Deswegen &lt;a href=&#34;http://www.welt.de/webwelt/article5680796/ARD-beharrt-auf-kostenlosem-iPhone-Dienst.html&#34; title=&#34;Artikel zum App-Streit bei Welt Online&#34;&gt;verzerrt die ARD mit ihrer Gratis-App den Markt, sagt Springer&lt;/a&gt;. Tut sie nicht, und es entstehen dem Gebührenzahler damit auch keine nennenswerten Kosten, erklärt z.B. ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke im tagesschau-Blog (&lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/?p=7449&#34; title=&#34;Stellungnahme von Dr. Kai Gniffke zum App-Streit&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/?p=7439&#34; title=&#34;Erstes Posting zum App-Streit im tagesschau-Blog&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;). Wie diese Debatte geführt wird und worum es möglicherweise wirklich geht, hat &lt;a href=&#34;http://www.dwdl.de/story/24095/schnellwahltaste_1_die_debatte_um_gratisapps/&#34; title=&#34;Kommentar zur App-Debatte bei DWDL.de&#34;&gt;Thomas Lückerath im Medienmagazin DWDL sehr schön beschrieben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Preismodelle zum Abschrecken</title>
      <link>https://gast.land/2009/10/preismodelle-zum-abschrecken/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 10:48:15 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2009/10/preismodelle-zum-abschrecken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich mag den &lt;a href=&#34;http://www.duden.de&#34;&gt;Duden&lt;/a&gt;. Gestern hätte er mich beinahe auch gemocht. Denn er hätte Geld mit mir verdienen können. Genau genommen war es der Dudenverlag. Und ich hätte Wissen gewonnen. Eine klassische Win-Win-Situation. Doch dazu kam es nicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Braucht das Internet überhaupt Journalismus?</title>
      <link>https://gast.land/2009/08/braucht-das-internet-uberhaupt-journalismus/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:49:54 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2009/08/braucht-das-internet-uberhaupt-journalismus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit Jahren verfolge ich gerne so unselige Diskussionen wie die, ob Blogs die Zukunft des Journalismus sind, ob die Zeitung eine Zukunft hat oder ob Twitter der neue Journalismus ist, mit Amüsement und Unbehagen. Seit Jahren wundere ich mich darüber, wie eindimensional dabei immer gedacht und argumentiert wird: Hier die Journalisten, da die Blogger. Hier die Zeitungen, dort das Internet. Hier Bezahlinhalte, dort alles kostenlos.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Lagunenfischer von Caorle</title>
      <link>https://gast.land/2008/12/die-lagunenfischer-von-caorle/</link>
      <pubDate>Sat, 06 Dec 2008 23:19:49 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2008/12/die-lagunenfischer-von-caorle/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Eigentlich sollte das Internet so was wie ein riesiges Archiv sein. Vielleicht ist diese Vorstellung ein bisschen naiv. Denn manche Dinge verschwinden einfach aus dem Netz. Dumm ist, wenn es sich dabei um eigene Artikel handelt, die einem irgendwie wichtig waren. Zum Beispiel Geschichten, von denen ich einfach denke, dass sie weiterhin erzählt werden sollte. Ich hatte zum Beispiel vor über einem Jahr das Glück, so eine Art widerspenstiges gallisches Dorf auf einer kleinen Insel der Glückseligen in einem Meer aus Massentourismus kennenzulernen. Ich hatte den Menschen dort versprochen, anderen von ihrer Idee für eine andere Art von Tourismus an der oberen Adriaküste zu erzählen. Das Internetportal, wo ich das ursprünglich getan habe, ist inzwischen verschwunden. Deshalb sind hier der Text und die Bilder von damals.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Huch-Medien</title>
      <link>https://gast.land/2008/09/huch-medien/</link>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2008 05:07:55 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2008/09/huch-medien/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Selten liest man so schlaue Sätze wie diese hier:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;“Der Neoboulevard lebt davon, dass Menschen sich anders geben als sie eigentlich sind. Er lebt von der Pseudoinszenierung, von gefärbten Haaren, tiefen Dekolletes, von allem, wo Menschen “Huch” sagen können. Spiegel Online ist “Huch”-Medium par excellence.”&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a href=&#34;http://www.falk-lueke.de/index.php/2008/08/27/twittri-heil/trackback/&#34;&gt;Falk Lüke&lt;/a&gt; über die Berichterstattung über twitternde Politiker wie Hubertus Heil von der SPD.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Huch-Medien. Ich würde mir wünschen, dass der Begriff Schule macht. Zumindest ein bisschen. Vielleicht fragt sich dann auch mal jemand: Huch, läuft da nicht was schief, hier in diesem Netz?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fernsehen im Netz</title>
      <link>https://gast.land/2007/12/fernsehen-im-netz/</link>
      <pubDate>Sun, 09 Dec 2007 11:51:20 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2007/12/fernsehen-im-netz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein paar interessante &lt;a href=&#34;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/299/&#34;&gt;Gedanken&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/295/&#34;&gt;Erfahrungsberichte&lt;/a&gt; zu Web-TV sind gerade bei “Fliegendes Auge” zu lesen. Und die Einladung zur &lt;a href=&#34;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/318/&#34;&gt;Diskussion “Was unterscheidet Web-TV von Fernsehen”&lt;/a&gt;. Die Frage sollten vielleicht besser Fernsehleute beantworten. Ich kann nur als Nutzer und Produzent kleinerer Web-Videos sagen, was ich sehen will und was eher nicht so sehr. Wahrscheinlich liegt die Wurzel allen Übels schon in den verwendeten Vokabeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn: Web-TV ist einfach ein großes Wort. Das klingt, als wollte man einen Fernsehsender im Netz aufziehen, der das herkömmliche Fernsehen womöglich ersetzt. Das ist in den meisten Fällen wahrscheinlich einfach Größenwahn. Abgesehen davon schränkt der Begriff inhaltlich ein, suggeriert er doch, dass es hier darum ginge, einfach Fernsehen zu machen – mit all seinen Stilvorbildern, Erzählformen, Stärken und Schwächen. Weil aber die Nutzergewohnheiten im Web anders sind (Web-TV ist ja nicht IPTV), muss es auch Unterschiede geben. Das ist bei anderen Medien auch so: Als Radio und Fernsehen entstanden, wurde ja auch nicht einfach aus der Zeitung vorgelesen, sondern es haben sich sehr schnell ganz eigene Darstellungsformen entwickelt. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man sich halt nur an dem orientieren kann, was man kennt – und das ist herkömmliches TV. Also setzt sich da auch schon mal jemand hin und liest Nachrichten vor wie die Tagesschau – nur so schlecht, dass sich jeder offene Kanal auf die Schenkel klopft. Man muss sich – egal bei welchem Medium – schon überlegen: Wo liegen unsere Kompetenzen? Was können wir gut, wo sind unsere Leute stark? Ganz ehrlich: Bei den wenigsten Zeitungen und reinen Online-Redaktionen dürften z.B. die eigenen Leute begnadete Sprecher und Moderatoren sein. Also muss man seine Videos so machen, dass solche Mängel nicht offensichtlich werden oder sich ggf. Profis ins Haus holen. Das andere sind natürlich die Bilder: Nicht jedes Ereignis liefert die Bilder, die die Nutzer in Scharen ein Video anklicken lassen, und nicht jeder Reporter ist ein begnadeter Kameramann. Ich weiß zum Beispiel nicht, ob man den Video-Bereich in Zeitungsredaktionen zwangsläufig komplett bei Online-Redaktionen ansiedeln sollte oder ob da nicht der eine oder andere Fotograf ganz sinnvoll zuarbeiten könnte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Podcast-Fälscher</title>
      <link>https://gast.land/2007/07/die-podcast-falscher/</link>
      <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 06:13:59 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2007/07/die-podcast-falscher/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Man nehme eine Audiodatei, stelle sie ins Netz, nenne das Ganze “Podcast”, und schon ist man superhip, megamodern und ja so was von 2.0, dass es ganz aus ist. Da ist was dran: Aus ist es tatsächlich. Nämlich aus mit dem Traum vom Podcast: Einfach Audiodateien zum Download anbieten, das hat mit &lt;a href=&#34;http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast&#34;&gt;Podcasting&lt;/a&gt; schließlich ungefähr so viel zu tun wie das Verschicken von Kassetten mit Radio.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist natürlich nicht weiter verwunderlich, wenn irgendwelchen kleinen Familienfirmen, die gerade erst das Internet entdeckt haben, das technische Know-How fehlt, um einzelne Audiodateien zum Download von einem regelmäßigen und vor allem automatisiert via Feed abrufbaren Angebot unterscheiden zu können. Dass aber auch ein nicht gerade kleines Unternehmen wie die Lufthansa diesem Irrtum aufsitzt, ist doch erstaunlich: Die Fluggesellschaft bietet seit einiger Zeit professionell produzierte, kleine&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das das jemand ließt</title>
      <link>https://gast.land/2007/03/das-das-jemand-liest/</link>
      <pubDate>Wed, 21 Mar 2007 06:39:06 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2007/03/das-das-jemand-liest/</guid>
      <description>&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis (14.1.2018): Da ich vermute, dass viele auf diese Seite kommen, um mehr zum &lt;a href=&#34;https://liest-liesst.de&#34;&gt;Unterschied zwischen „liest“ und „ließt“&lt;/a&gt; zu erfahren, habe ich dazu eine kleine, feine, hoffentlich hilfreiche eigene Seite gebaut. &lt;a href=&#34;https://liest-liesst.de&#34;&gt;Bitte weiterklicken!&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Fehler passieren. Wer viel schreibt, vertippt sich auch mal. Deswegen gab’s in guten Redaktionen mal so was wie ein Vier-Augen-Prinzip. Doch auch zwei Augen sollten so was vermeiden können:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wie auch immer, der Gute gehört einer Spezies an, (…) von der man sonst nur ließt, das sie vor allem Russland und Südostasien bewohnt (…).&lt;br&gt;
Gefunden bei &lt;a href=&#34;http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,472725,00.html&#34;&gt;Spiegel Online am 21.3.2007&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wir sind überflüssig</title>
      <link>https://gast.land/2006/04/wir-sind-uberflussig/</link>
      <pubDate>Sat, 22 Apr 2006 06:28:38 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2006/04/wir-sind-uberflussig/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Spannende Meldung, die da u.a. bei &lt;em&gt;sueddeutsche.de&lt;/em&gt; zu lesen ist: &lt;a href=&#34;http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/309/74235/&#34;&gt;Laut einer Umfrage sind Blogs für mehr als die Hälfte der Befragten überflüssig&lt;/a&gt;. Interessant sind dabei zwei Dinge: Die Rede ist in der Meldung von Blogs und Chats. Von unterschiedlichen Ergebnissen in Bezug auf die beiden “Kommunikationsformen” wird nicht berichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So was legt natürlich den Schluss nahe, dass selbst die Autoren der Studie sich nicht so genau darüber im Klaren waren, was sie da fragen, denn die beiden Dinge in einen Topf zu werfen, erscheint doch zumindest methodisch und sachlich fragwürdig. Ebenso geht aus der Meldung nicht hervor, wie viele dieser 52 Prozent, die Blogs und Chats für überflüssig halten, Blogs und Chats auch kennen oder gar nutzen. Die Zahl derer, die Online-Medien insgesamt oder auch Zeitungen für überflüssig halten, dürfte schließlich auch erschreckend hoch sein, je nachdem wen man wie fragt. Normalerweise würde man in Fällen wie diesen sagen: Überflüssige Meldung, überflüssige Umfrage. Dumm ist nur, dass die jetzt wahrscheinlich in allen möglichen einschlägigen blog-kritischen Publikationen die Runde macht – ohne nach den Ursachen oder gar Hintergründen zu fragen. Tatsächlich sind die 52 Prozent auch keine schlechte Zahl: Das bedeutet, dass immerhin 48 Prozent (glauben zu) wissen, was Blogs und Chats sind. Das könnte man auch getrost als sensationell bezeichnen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eine wahre Geschichte aus dem vereinigten Europa</title>
      <link>https://gast.land/2005/09/eine-wahre-geschichte-aus-dem-vereinigten-europa/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Sep 2005 08:04:30 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2005/09/eine-wahre-geschichte-aus-dem-vereinigten-europa/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ja, die gastauftritt-Sommerpause ist etwas lang geraten. Sollte sie eigentlich gar nicht, aber ich hatte ein paar wichtige Dinge an einem schönen Sandstrand etwas weiter südlich von hier zu erledigen… ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dabei ist mir auch etwas passiert, was vielen deutschen Urlaubern (nicht nur in Italien) passiert: Man hört einen Song im Radio, der einem wahnsinnig gut gefällt. Man beschließt: Haben will… Ach was, haben muss! Und dann marschiert man nach der Rückkehr als allererstes virtuell in den Downloadshop seines Vertrauens, um das Stück und vielleicht noch ein paar weitere auf legalem Wege käuflich zu erwerben, denn wofür sind wir denn in diesem vereinigten Europa? Eben. Da ist es ja wohl das Mindeste, dass ich mir irgendwo auf legalem Wege einen italienischen Song runterladen kann. Wir haben mittlerweile immer mehr ähnliche Gesetze, fast die gleichen Straßenschilder, die gleichen Probleme, das gleiche Geld (leider mittlerweile auch die gleichen Preise in den Restaurants), hören bis auf wenige nationale und regionale Künstler sowieso überall die gleiche Musik, also sollte die wenige nicht gleiche Musik ja auch in den (gleichen) legalen Downloadangeboten geben. Äh, jein, ruft da die Musikindustrie dazwischen. Oder, wie es der &lt;em&gt;iTunes Music Store&lt;/em&gt; auf meine verzweifelte Anfrage hin formuliert: “In Übereinstimmung mit den Verträgen zwischen Apple, den Interpreten und den Plattenfirmen steht der iTunes Music Store Einwohnern der folgenden Länder zur Verfügung. Unterstützte Zahlungskarten müssen von Banken in dem Land ausgestellt worden, in dem Sie wohnhaft sind. (…) Kunden außerhalb dieser Länder können iTunes verwenden, um im iTunes Music Store zu stöbern, Hörproben anzuhören und Videos anzusehen.” Im Klartext: Selbst mit meiner überall in Europa gültigen Kreditkarte kann ich meinen italienischen Song nicht kaufen. Ich würde sogar das doppelte dafür bezahlen, aber ich darf nicht. Denn das Ding ist bislang nur in Italien veröffentlicht, also nur in der italienischen Version des iTMS zu haben. Ich darf 30-Sekunden-Schnipsel vorhören, sogar von jedem einzelnen Song auf jedem Album, aber den einen Song, der mein Herz an kalten Wintertagen erwärmen soll, den wollen sie mir nicht geben, obwohl sie ihn haben und in Italien auch anbieten. Aber hier ist eben Deutschland. Irgendjemand will das so – und ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Musiker selbst sind oder dass der Betreiber des Shops sich diesen Blödsinn ausgedacht hat. O.k., denke ich mir, du bist ein mündiger Konsument, kaufste dieses blöde Lied halt woanders. Woanders? Woanders gibt’s entweder gar nicht, oder woanders ist mein Betriebssystem nicht erwünscht oder woanders habe ich auch den falschen Wohnsitz, das falsche Bankkonto usw. Da hör ich schon die ersten rufen: “Du blöder Internetsüchtiger, dann kauf halt eine richtige CD!” Ja, mein verzagtes fernwehgeplagtes Herz schöpft wieder Mut: Eine richtige CD, mit Booklet und allem drum und dran, die fünf Euro mehr ist mir dieses Album wert. Denn vorhören durfte ich ja im Netz, und das Album gefiel mir richtig gut. Also schau ich voller Hoffnung, ob ein großer Versandhändler mein Kaufbedürfnis befriedigen kann. Er kann tatsächlich. Ich müssste eine Woche warten, aber auch das nähme ich in Kauf. “Meins, meins, meins, endlich meins!”, denke ich mir, klicke schon auf den Einkaufswagen, da sehe ich den Preis: 22,99. Nicht Mark. Sondern Euro. Wahrscheinlich, weil es eine besonders tolle “Importware” ist oder so was. Fast 45 Mark für eine CD? Aus Italien? Nein, so viel ist mir mein Traum von Urlaubsstimmung an kalten Herbsttagen nicht wert. Etwas wie “freier Verkehr von Personen, Gütern und Kapital” durchzuckt meine Gedanken. Ich muss hysterisch lachen. Ich darf im richtigen Leben ungestraft 30 Liter Wein und diverse Spirituosen einführen, werde an den Grenzen nicht kontrolliert, aber sobald ich im Internet etwas bestelle, sind die abgeschafften Grenzen wieder da… Ich muss heute wählen gehen. Ich habe die Wahl zwischen Pest und Cholera. Freiheit ist nicht dabei. Und meine Musik schon gleich gar nicht. Armes Europa!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rechtschreibreform? Was ist das?</title>
      <link>https://gast.land/2005/07/rechtschreibreform-was-ist-das/</link>
      <pubDate>Sat, 30 Jul 2005 08:58:20 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2005/07/rechtschreibreform-was-ist-das/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am Montag tritt die Rechtschreibreform in Kraft, außer in Bayern und NRW sowie bei Springer und der FAZ. Und es kam, wie es kommen musste: Kein Vergleich mit der Aufregung noch vor einem Jahr, als ein neuer Streit um die Rechtschreibreform DIE Geschichte des Sommerlochs wurde: &lt;em&gt;Springer&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Spiegel&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Süddeutscher Verlag&lt;/em&gt; kündigten damals an, wieder zur alten Rechtschreibung zurückzukehren. Und was ist davon geblieben? Fast nichts. Ein Sturm im Wasserglas. Das ganze Elend zeigt sich bei &lt;em&gt;Spiegel Online&lt;/em&gt; heute: &lt;a href=&#34;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,367302,00.html&#34;&gt;Die Kollegen bringen einen Artikel der Nachrichtenagentur AP, den sie aber um eine entscheidenden Passage kastriert haben&lt;/a&gt;: Bei SpOn heißt es:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bloggende Stars</title>
      <link>https://gast.land/2005/04/bloggende-stars/</link>
      <pubDate>Thu, 21 Apr 2005 13:44:41 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2005/04/bloggende-stars/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine interessante Entwicklung greift der &lt;a href=&#34;http://www.corriere.it&#34;&gt;&lt;em&gt;Corriere della sera&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; heute auf: &lt;a href=&#34;http://www.corriere.it/Primo_Piano/Scienze_e_Tecnologie/2005/04_Aprile/20/blog.shtml&#34;&gt;Immer mehr Hollywood-Stars bloggen selbst&lt;/a&gt; und machen dadurch Klatschspalten und -zeitschriften Konkurrenz sowie PR in eigener Sache. Als Beispiele werden &lt;a href=&#34;http://www.britneyspears.com&#34;&gt;Britney Spears&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;http://www.brucewillis.com/notes/&#34;&gt;Bruce Willis&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&#34;http://www.lionsgatedirectors.com/duchovny&#34;&gt;David Duchovny&lt;/a&gt; angeführt, die Namen Leonardo DiCaprio und Demi Moore tauchen leider ohne Links auf. Durchaus interessant ist die These, die am Ende des Artikels aufgestellt wird. Ich darf das mal notdürftig übersetzen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Manche sehen in dem Phänomen eine Revolution im PR-Bereich. “Promis schreiben selbst in eigenen Blogs Dinge, für die sie normalerweise Kommunikationsprofis beschäftigen würden”, meint Robert Thompson, Dozent für Massenmedien an der Syracuse University. Nun scheint es, als müssten die (Boulevard-)Zeitschriften immer mehr mit den Prominenten konkurrieren, um Leser anzuziehen, und somit wird die Aufgabe, Scoops zu landen und das Interesse des Publikums auf sich zu lenken, immer härter werden. “Sonst riskieren sie, von den Prominenten selbst ersetzt zu werden”, betont Thompson.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
  </channel>
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