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    <title>Kurios on gast.land</title>
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    <description>Recent content in Kurios on gast.land</description>
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      <title>gast.land</title>
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    <copyright>Titus Gast 2004-2026</copyright>
    <lastBuildDate>Wed, 09 Nov 2016 06:40:33 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Gedanken zu einer Wahlnacht</title>
      <link>https://gast.land/2016/11/gedanken-zu-einer-wahlnacht-trump-clinton/</link>
      <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 06:40:33 +0000</pubDate>
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      <description>Eine Präsidentschaftswahl und ein fatales Signal an junge Mädchen.</description>
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      <title>Umzug mit Congstar – ein DSL-Abenteuer aus der Servicewüste</title>
      <link>https://gast.land/2013/03/umzug-congstar-dsl-kuendigung-komplettpaket-telekom/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2013 20:30:52 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; src=&#34;https://gast.land/files/2013/03/titus.jpg&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer in diesem Land ein absurdes Theaterstück schreiben möchte, der muss eigentlich nur zu Congstar gehen – schon früher &lt;a href=&#34;https://gast.land/2010/01/gefangen-im-telekommunikationschaos/&#34;&gt;hatten die Telekom-Discount-Tochter und ich viel Spaß miteinander&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;http://www.patrickschneider.net/congstar-update-iii-online-eventually/&#34;&gt;andere erlebten auch ihre Congstar-Odyssee&lt;/a&gt;. Trotz allem wollte ich meinen DSL-Anschluss kündigen, weil Congstar keinen Umzugsservice anbietet – um dann einen neuen DSL-Anschluss für die neue Wohnung zu bestellen. An diesem Plan funktionierte ungefähr… nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Nicht alle Quellen und Zitate sind verlinkt – da ist beim Übertragen von Storify (die Älteren erinnern sich vielleicht) ein bisschen was verloren gegangen. Ich hoffe, man kann es trotzdem nachvollziehen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Bitte unbedingt weiterleiten!</title>
      <link>https://gast.land/2011/02/bitte-unbedingt-weiterleiten/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Feb 2011 21:16:54 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2011/02/bitte-unbedingt-weiterleiten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wäre ich Kim F. aus Gummersbach, ich wäre spätestens jetzt stinksauer auf meinen Vater. Dabei hat der arme Mann nichts weiter getan, als seine Freunde in sozialen Netzwerken um Hilfe bei der Suche nach seiner Tochter zu bitten. Doch dann wurde eine Riesenwelle daraus, in deren Folge die Polizei von der Arbeit abgehalten wurde und der besorgte Vater &lt;a href=&#34;http://www.mathias-reichel.de/2011/02/eine-facebook-geschichte/&#34;&gt;sein Facebook-Profil dicht machen musste&lt;/a&gt;. Wo ist nun das Problem?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Arbeitstag hat mich heute ordentlich ins Grübeln gebracht. Genau genommen ging es schon gestern abend los. Freunde posteten da diese Vermisstenmeldung bei Facebook. Ein Mann bat um Hilfe bei der Suche seiner Tochter, Tausendfach weitergeleitet von Freunden, Freunden von Freunden, Freunden von Freunden von Freunden, Freunden von Freunden von Freunden von Freunden…&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Was ist Privatsphäre? Gedanken zu einer hysterischen Diskussion</title>
      <link>https://gast.land/2010/04/was-ist-privatsphare-gedanken-zu-einer-hysterischen-diskussion/</link>
      <pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:57:39 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/04/was-ist-privatsphare-gedanken-zu-einer-hysterischen-diskussion/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Erst war es Google Street View. Dann Google Buzz. Zuletzt Facebooks neue Datenschutzbestimmungen. Wenn man sich die Reaktionen auf diese Dienste anschaut, könnte man meinen, wir alle wären diesen bösen Internetvampiren da draußen hilflos ausgeliefert, die nichts anderes wollen, als alle verfügbaren Informationen aus uns raussaugen und verkaufen. Ich fühle mich meistens unwohl in solchen Diskussionen – denn ich lerne dabei jedes Mal ein Internet kennen, das ich gar nicht kenne. Das Internet der bösen Datenkraken. Das Internet der dümmsten anzunehmenden User. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Es ist nur das Internet der Hilflosen.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Gefangen im Telekommunikationschaos</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/gefangen-im-telekommunikationschaos/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:02:42 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/gefangen-im-telekommunikationschaos/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich dachte, eigentlich könnte mir das nicht passieren. Ich hielt mich bis gestern für ziemlich bewandert in Telekommunikationsdingen. DSL-Anschluss, Festnetz, Voice over IP – das ist zwar alles schwer zu durchschauen, aber hey, wozu hab ich recherchieren gelernt? Also, das muss doch günstiger gehen. Dachte ich. Dann kam der Tag, an dem ich wechseln wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut, einfach so zu irgendwem zu wechseln, das war mir dann doch zu heiß. Ich bin ja durchaus mutig, aber nicht leichtsinnig. Dazu habe ich schon zu viele negative Erfahrungen gemacht und gehört. Deshalb (und aus verschiedenen anderen Gründen, wovon der wichtigste die Flexibilität ist), entschied ich mich für folgendes Szenario:&lt;/p&gt;</description>
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      <title>App-Debatte: Viel Lärm um Nullkommairgendwas</title>
      <link>https://gast.land/2010/01/app-debatte-viel-larm-um-nullkommairgendwas/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Jan 2010 00:49:15 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2010/01/app-debatte-viel-larm-um-nullkommairgendwas/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heissa, was für ein Weihnachtsgeschenk! So eine schöne Medien-Debatte zum Jahresende bzw. -anfang gab’s doch lange nicht mehr: Nach den endlich überwundenen Auseinandersetzungen um den &lt;a href=&#34;http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkstaatsvertrag&#34; title=&#34;Rundfunkstaatsvertrag bei Wikipedia&#34;&gt;neuen Rundfunkstaatsvertrag&lt;/a&gt; wird jetzt die nächste kapitale medienpolitische Sau durchs analoge Dorf getrieben: Darf die ARD iPhone-Apps für Nachrichten anbieten? Schließlich &lt;a href=&#34;http://www.welt.de/webwelt/article5680796/ARD-beharrt-auf-kostenlosem-iPhone-Dienst.html&#34; title=&#34;Artikel zum App-Streit bei Welt Online&#34;&gt;könnten sich Verlage dadurch in ihrer Existenz bedroht fühlen&lt;/a&gt;. Ich habe mal ein paar Zahlen zum Thema zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worum geht’s in der Debatte? Kurz zusammengefasst: tagesschau.de hat eine kostenlose App angekündigt. Der Springer-Verlag verlangt für seine Bild.de- und Welt-Online-Apps jeweils Geld und will künftig iPhone-Besitzer auch für einzelne Inhalte extra zahlen lassen. Sprich: Springer probiert Bezahlinhalte auf dem iPhone (und iPod touch, das muss man immer wieder dazu sagen) aus. Deswegen &lt;a href=&#34;http://www.welt.de/webwelt/article5680796/ARD-beharrt-auf-kostenlosem-iPhone-Dienst.html&#34; title=&#34;Artikel zum App-Streit bei Welt Online&#34;&gt;verzerrt die ARD mit ihrer Gratis-App den Markt, sagt Springer&lt;/a&gt;. Tut sie nicht, und es entstehen dem Gebührenzahler damit auch keine nennenswerten Kosten, erklärt z.B. ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke im tagesschau-Blog (&lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/?p=7449&#34; title=&#34;Stellungnahme von Dr. Kai Gniffke zum App-Streit&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://blog.tagesschau.de/?p=7439&#34; title=&#34;Erstes Posting zum App-Streit im tagesschau-Blog&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;). Wie diese Debatte geführt wird und worum es möglicherweise wirklich geht, hat &lt;a href=&#34;http://www.dwdl.de/story/24095/schnellwahltaste_1_die_debatte_um_gratisapps/&#34; title=&#34;Kommentar zur App-Debatte bei DWDL.de&#34;&gt;Thomas Lückerath im Medienmagazin DWDL sehr schön beschrieben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die Podcast-Fälscher</title>
      <link>https://gast.land/2007/07/die-podcast-falscher/</link>
      <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 06:13:59 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2007/07/die-podcast-falscher/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Man nehme eine Audiodatei, stelle sie ins Netz, nenne das Ganze “Podcast”, und schon ist man superhip, megamodern und ja so was von 2.0, dass es ganz aus ist. Da ist was dran: Aus ist es tatsächlich. Nämlich aus mit dem Traum vom Podcast: Einfach Audiodateien zum Download anbieten, das hat mit &lt;a href=&#34;http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast&#34;&gt;Podcasting&lt;/a&gt; schließlich ungefähr so viel zu tun wie das Verschicken von Kassetten mit Radio.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist natürlich nicht weiter verwunderlich, wenn irgendwelchen kleinen Familienfirmen, die gerade erst das Internet entdeckt haben, das technische Know-How fehlt, um einzelne Audiodateien zum Download von einem regelmäßigen und vor allem automatisiert via Feed abrufbaren Angebot unterscheiden zu können. Dass aber auch ein nicht gerade kleines Unternehmen wie die Lufthansa diesem Irrtum aufsitzt, ist doch erstaunlich: Die Fluggesellschaft bietet seit einiger Zeit professionell produzierte, kleine&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Eine wahre Geschichte aus dem vereinigten Europa</title>
      <link>https://gast.land/2005/09/eine-wahre-geschichte-aus-dem-vereinigten-europa/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Sep 2005 08:04:30 +0000</pubDate>
      <guid>https://gast.land/2005/09/eine-wahre-geschichte-aus-dem-vereinigten-europa/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ja, die gastauftritt-Sommerpause ist etwas lang geraten. Sollte sie eigentlich gar nicht, aber ich hatte ein paar wichtige Dinge an einem schönen Sandstrand etwas weiter südlich von hier zu erledigen… ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dabei ist mir auch etwas passiert, was vielen deutschen Urlaubern (nicht nur in Italien) passiert: Man hört einen Song im Radio, der einem wahnsinnig gut gefällt. Man beschließt: Haben will… Ach was, haben muss! Und dann marschiert man nach der Rückkehr als allererstes virtuell in den Downloadshop seines Vertrauens, um das Stück und vielleicht noch ein paar weitere auf legalem Wege käuflich zu erwerben, denn wofür sind wir denn in diesem vereinigten Europa? Eben. Da ist es ja wohl das Mindeste, dass ich mir irgendwo auf legalem Wege einen italienischen Song runterladen kann. Wir haben mittlerweile immer mehr ähnliche Gesetze, fast die gleichen Straßenschilder, die gleichen Probleme, das gleiche Geld (leider mittlerweile auch die gleichen Preise in den Restaurants), hören bis auf wenige nationale und regionale Künstler sowieso überall die gleiche Musik, also sollte die wenige nicht gleiche Musik ja auch in den (gleichen) legalen Downloadangeboten geben. Äh, jein, ruft da die Musikindustrie dazwischen. Oder, wie es der &lt;em&gt;iTunes Music Store&lt;/em&gt; auf meine verzweifelte Anfrage hin formuliert: “In Übereinstimmung mit den Verträgen zwischen Apple, den Interpreten und den Plattenfirmen steht der iTunes Music Store Einwohnern der folgenden Länder zur Verfügung. Unterstützte Zahlungskarten müssen von Banken in dem Land ausgestellt worden, in dem Sie wohnhaft sind. (…) Kunden außerhalb dieser Länder können iTunes verwenden, um im iTunes Music Store zu stöbern, Hörproben anzuhören und Videos anzusehen.” Im Klartext: Selbst mit meiner überall in Europa gültigen Kreditkarte kann ich meinen italienischen Song nicht kaufen. Ich würde sogar das doppelte dafür bezahlen, aber ich darf nicht. Denn das Ding ist bislang nur in Italien veröffentlicht, also nur in der italienischen Version des iTMS zu haben. Ich darf 30-Sekunden-Schnipsel vorhören, sogar von jedem einzelnen Song auf jedem Album, aber den einen Song, der mein Herz an kalten Wintertagen erwärmen soll, den wollen sie mir nicht geben, obwohl sie ihn haben und in Italien auch anbieten. Aber hier ist eben Deutschland. Irgendjemand will das so – und ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Musiker selbst sind oder dass der Betreiber des Shops sich diesen Blödsinn ausgedacht hat. O.k., denke ich mir, du bist ein mündiger Konsument, kaufste dieses blöde Lied halt woanders. Woanders? Woanders gibt’s entweder gar nicht, oder woanders ist mein Betriebssystem nicht erwünscht oder woanders habe ich auch den falschen Wohnsitz, das falsche Bankkonto usw. Da hör ich schon die ersten rufen: “Du blöder Internetsüchtiger, dann kauf halt eine richtige CD!” Ja, mein verzagtes fernwehgeplagtes Herz schöpft wieder Mut: Eine richtige CD, mit Booklet und allem drum und dran, die fünf Euro mehr ist mir dieses Album wert. Denn vorhören durfte ich ja im Netz, und das Album gefiel mir richtig gut. Also schau ich voller Hoffnung, ob ein großer Versandhändler mein Kaufbedürfnis befriedigen kann. Er kann tatsächlich. Ich müssste eine Woche warten, aber auch das nähme ich in Kauf. “Meins, meins, meins, endlich meins!”, denke ich mir, klicke schon auf den Einkaufswagen, da sehe ich den Preis: 22,99. Nicht Mark. Sondern Euro. Wahrscheinlich, weil es eine besonders tolle “Importware” ist oder so was. Fast 45 Mark für eine CD? Aus Italien? Nein, so viel ist mir mein Traum von Urlaubsstimmung an kalten Herbsttagen nicht wert. Etwas wie “freier Verkehr von Personen, Gütern und Kapital” durchzuckt meine Gedanken. Ich muss hysterisch lachen. Ich darf im richtigen Leben ungestraft 30 Liter Wein und diverse Spirituosen einführen, werde an den Grenzen nicht kontrolliert, aber sobald ich im Internet etwas bestelle, sind die abgeschafften Grenzen wieder da… Ich muss heute wählen gehen. Ich habe die Wahl zwischen Pest und Cholera. Freiheit ist nicht dabei. Und meine Musik schon gleich gar nicht. Armes Europa!&lt;/p&gt;</description>
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